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	<title>Sprache &#8211; Institut Gesunde Karriere</title>
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	<title>Sprache &#8211; Institut Gesunde Karriere</title>
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	<item>
		<title>Triade der Generativen Prozessbegleitung</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/triade-der-generativen-prozessbegleitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 08:33:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnotisches]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Basismodell unserer Weiterbildung ist nun veröffentlicht. Wer mehr dazu lesen möchte: in DER Branchen-Zeitschrift für Training, Beratung und Coaching „Training aktuell“ im Juli 2023 haben wir dazu einen Artikel veröffentlichen. Verlinkung zum Artikel Seit September 2023: wenn Sie sich für den Artikel interessieren, schreiben Sie uns, dann erhalten Sie ihn gratis als PDF!]]></description>
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<p>Das Basismodell unserer Weiterbildung ist nun veröffentlicht. Wer mehr dazu lesen möchte: in DER Branchen-Zeitschrift für Training, Beratung und Coaching „Training aktuell“ im Juli 2023 haben wir dazu einen Artikel veröffentlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://www.managerseminare.de/ta_Artikel/Coachingmodell-Triade-der-Generativen-Prozessbegleitung-Im-Dreiklang-zur-Erkenntnis,283660">Verlinkung zum Artikel</a></h2>



<p>Seit September 2023: wenn Sie sich für den Artikel interessieren, schreiben Sie uns, dann erhalten Sie ihn gratis als PDF!</p>
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			</item>
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		<title>Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt. (Ludwig Wittgenstein)</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/die-grenzen-meiner-sprache-bedeuten-die-grenzen-meiner-welt-ludwig-wittgenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje Mein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2020 11:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Blog-Beitrag zum internationalen Frauentag mit vielen Ausrufezeichen und Fragezeichen Frauen auftauchen lassen! Es gibt aus viele Gründe, Frauen explizit mehr in der Sprache zu berücksichtigen. Wir gehen davon aus, dass unsere Sprache das Denken und auch das Bewusstsein bestimmt. Dies lässt sich wissenschaftlich belegen. Ein Beispiel hierfür ist ein oft rezipiertes und inzwischen vielfach [&#8230;]]]></description>
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<p>Ein Blog-Beitrag zum internationalen Frauentag mit vielen Ausrufezeichen und Fragezeichen</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Frauen auftauchen lassen!</strong></p>



<p>Es gibt aus viele
Gründe, Frauen explizit mehr in der Sprache zu berücksichtigen. Wir gehen davon
aus, dass unsere Sprache das Denken und auch das Bewusstsein bestimmt. Dies
lässt sich wissenschaftlich belegen. Ein Beispiel hierfür ist ein oft
rezipiertes und inzwischen vielfach wiederholtes Experiment: Eine Gruppe von
Proband*innen wurde nach berühmten Politikern, Sportlern, Schriftstellern,
Malern usw. gefragt, eine weitere Gruppe nach berühmten Politikerinnen und
Politikern, Sportlerinnen und Sportlern, Schriftstellerinnen und Schriftstellern,
Malerinnen und Malern usw. Die Ergebnisse zeigten: in der zweiten Gruppe gab es
bis zu einem Drittel mehr Nennungen von Frauen als in der ersten Gruppe. Das
heißt, Sprache beeinflusst nicht nur unser Denken, sie schafft auch Realität.
Sprechen wir beispielsweise nur von Geschäftsführern, sowie von KrankenSchwestern,
ziehen möglicherweise weniger Frauen respektive Männer diese Berufsfelder von
vorneherein für sich in Betracht. Sucht ein Unternehmer einen Nachfolger,
findet er keine Frau für diese Position. Die Wissenschaftlerin Evelyn Ferstl* verdeutlicht:
„Beim generischen Maskulinum stellt man sich eine männliche Gruppe vor.“
Sprache beeinflusst die Gleichberechtigung der Geschlechter, so ihr Ansatz. Und
wenn Frauen nicht explizit genannt werden, werden sie eben auch nicht
mitgedacht.</p>



<p><strong>Frauen verdienen weiter weniger als Männer, geht’s noch? </strong></p>



<p>In einer repräsentativen Studie
des Bundesfamilienministeriums von 2016 hatten Frauen im Alter zwischen 30 und
50 Jahren etwa die gleichen Schulabschlüsse wie Männer &#8211; und 82 Prozent hatten
eine berufliche Qualifikation. Dennoch waren nur 39 Prozent der Frauen in
Vollzeit beschäftigt, aber 88 Prozent der Männer. Über ein eigenes
Nettoeinkommen von mehr als 2000 Euro verfügten nur zehn Prozent der Frauen,
aber 42 Prozent der Männer. Dafür gibt es viele, auch strukturelle Gründe.
Meine Hypothese dazu schließt an die Erkenntnisse der Studien von Frau Ferstl
an: Mit Sprache manifestieren wir Strukturen, die Frauen abhängig halten und
Altersarmut wahrscheinlicher machen.</p>



<p><strong>Respekt!</strong></p>



<p>Erfolgreiches, sinnvolles Arbeiten
folgt einer Grundordnung im respektvollen Umgang miteinander. Respekt lässt
sich auch über Sprache zeigen, indem nicht nur das generische Maskulinum
verwendet wird, bei dem andere Geschlechter einfach unerwähnt bleiben oder bloß
„mitgemeint“ sind, sondern alle angesprochen werden.</p>



<p><strong>Das verändert unsere Sprache? Ja! </strong></p>



<p>Sprache befindet sich seit jeher
im Wandel, weshalb beispielsweise auch die wenigsten von uns des
Mittelhochdeutschen mächtig sind. Ein Sprachwandel hin zu einer
geschlechtergerechten Sprache stellt mithin keinen Bruch, sondern eine
kontinuierliche Weiterentwicklung von Sprache dar. Dass es auf dem Weg dahin
vielleicht holpert und manche Formulierungsversuche uns sperrig erscheinen,
liegt in der Natur der Sache. Wir sind die Worte noch nicht gewohnt. Doch
Gewohnheit heißt Stillstand, wagen wir die Irritation! </p>



<p><strong>Und außerdem ist es RECHT, also SOLL!</strong></p>



<p>Das Grundgesetz, das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und andere normative Grundlagen verlangen
explizit die Gleichstellung der Geschlechter. Zahlreiche Beschlüsse dienen
dazu, die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu verwirklichen. Dazu
gehört z.B. auch die Gleichbehandlung der Geschlechter in der Rechtssprache,
denn ein geschlechtergerechter Sprachgebrauch, der Frauen und Männer explizit
nennt, gezielt anspricht, wertfrei bezeichnet und somit wahrnehmbar macht, ist
ein wichtiger Schritt zur Realisierung von Gleichstellung und
Chancengleichheit. In Niedersachsen schreibt der „Beschluss des Landesministeriums
über Grundsätze für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der
Rechtssprache“ vom 9.Juli 1991 (Nds. MBl. S.911) die Verwendung einer
geschlechtergerechten Sprache vor.</p>



<p><strong>Was wir in unserer Arbeit als Prozessbegleiter*innen tun</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wir arbeiten als Prozessbegleiter*innen in der Regel mit Menschen
unterschiedlicher Geschlechter und versuchen diese Tatsache auch durchgängig
sprachlich zu berücksichtigen.</li><li>Wir gehen über Sprache in Kontakt.</li><li>Wir sichern über Sprache Verständigung und Partizipation. Auch
wenn wir damit Menschen irritieren oder nerven.</li><li>Wenn wir einen Anspruch auf Qualität in der Prozessbegleitung
erheben, solle sich dieser auch in der Sprache widerspiegeln.</li><li>Und mal ehrlich, liebe Leser*innen, </li><li>wenn die Rechts- Verwaltungsvorschriften des Bundes und der Länder
bereits seit Anfang der 90er Jahre anordnen, im dienstlichen Schriftverkehr die
Gleichstellung von Frauen und Männern sprachlich zum Ausdruck zu bringen –
sollte es doch möglich sein, dies auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen
umzusetzen – so auch in unserer Arbeit. </li></ul>



<p>8. März 2020: Mach Deine Welt größer!</p>



<p></p>



<p><strong>Quellen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Iris Bohnet, Whats works, Wie Verhaltensdesigne die Gleichstellung
revolutionieren kann, C.H. Beck 2017</li><li>Ferstl, Evelyn C.; Kaiser, Anelis:&nbsp;
www.ssoar.infoSprache und Geschlecht: wie quantitativeMethoden aus der
Experimental- undNeuropsychologie einen Beitrag zurGeschlechterforschung
leisten könnenFerstl, Evelyn C.; Kaiser, Anelis</li><li><a href="https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/genderpaygap-103.html">https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/genderpaygap-103.html</a></li><li><a href="https://niedersachsen.de/arbeit_soziales/gleichberechtigung/gleichstellungsbeauftragte_obersten_landesbehoerden/zusammenarbeit-20083.html">https://niedersachsen.de/arbeit_soziales/gleichberechtigung/gleichstellungsbeauftragte_obersten_landesbehoerden/zusammenarbeit-20083.html</a>
Stand 2018</li><li>&nbsp;Leitfaden
geschlechtergerechte Sprache. Hochschule Emden Leer. April 2016</li><li>Müller, Johanna: Geschickt Gendern.
http://www.geschickt-gendern.de/. Stand: 24.02.2016.</li></ul>
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