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	<title>Prozessbegleitung &#8211; Institut Gesunde Karriere</title>
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	<title>Prozessbegleitung &#8211; Institut Gesunde Karriere</title>
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	<item>
		<title>Triade der Generativen Prozessbegleitung</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/triade-der-generativen-prozessbegleitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 08:33:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnotisches]]></category>
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		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Basismodell unserer Weiterbildung ist nun veröffentlicht. Wer mehr dazu lesen möchte: in DER Branchen-Zeitschrift für Training, Beratung und Coaching „Training aktuell“ im Juli 2023 haben wir dazu einen Artikel veröffentlichen. Verlinkung zum Artikel Seit September 2023: wenn Sie sich für den Artikel interessieren, schreiben Sie uns, dann erhalten Sie ihn gratis als PDF!]]></description>
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<p>Das Basismodell unserer Weiterbildung ist nun veröffentlicht. Wer mehr dazu lesen möchte: in DER Branchen-Zeitschrift für Training, Beratung und Coaching „Training aktuell“ im Juli 2023 haben wir dazu einen Artikel veröffentlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://www.managerseminare.de/ta_Artikel/Coachingmodell-Triade-der-Generativen-Prozessbegleitung-Im-Dreiklang-zur-Erkenntnis,283660">Verlinkung zum Artikel</a></h2>



<p>Seit September 2023: wenn Sie sich für den Artikel interessieren, schreiben Sie uns, dann erhalten Sie ihn gratis als PDF!</p>
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		<item>
		<title>Brennst du?</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/brennst-du/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2021 14:19:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Generative Prozessbegleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 04. Februar 2020 hatten wir das Vergnügen von Jonas für seinen Podcast interviewt zu werden. Es wurde eine sehr vergnügliche Zeit. Und da Jonas inzwischen einen anderen Podcast füttert, hat er uns unser Interview zur Verfügung gestellt. Wer also wissen möchte, wieso wir tun, was wir tun, warum wir brennen für das, was wir tun, der ist herzlich eingeladen hier hineinzuhören. Gute Unterhaltung!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2228" class="elementor elementor-2228" data-elementor-post-type="post">
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					<h5>Gesunde Karriere Podcast 02/2021</h5><audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-2228-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2021/02/Podcast_mit_Gesunde_Karriere__kleiner.mp3?_=1" /><source type="audio/mpeg" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2021/02/Podcast_mit_Gesunde_Karriere__kleiner.mp3?_=1" /><a href="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2021/02/Podcast_mit_Gesunde_Karriere__kleiner.mp3">https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2021/02/Podcast_mit_Gesunde_Karriere__kleiner.mp3</a></audio>				</div>
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		<item>
		<title>Widerstände willkommen heißen</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/widerstaende-willkommen-heissen/</link>
					<comments>https://www.gesundekarriere.de/widerstaende-willkommen-heissen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Werner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2019 10:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich kann nicht! &#8230;will nicht! &#8230;darf gar nicht!“, die Arme verschränkt oder die Körperhaltung schlapp &#8211; oder: die ganze Person schon wieder zur Tür hinaus. Angriff, Rückzug, nicht-überzeugtes Zustimmen, um in Ruhe gelassen zu werden &#8211; wir alle kennen die vielen verschiedenen Erscheinungsformen von Widerstand. Von unseren Kolleg*innen – und natürlich von uns selber. ,Wann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Ich kann nicht! &#8230;will nicht! &#8230;darf gar nicht!“, die Arme verschränkt oder die Körperhaltung schlapp &#8211; oder: die ganze Person schon wieder zur Tür hinaus. Angriff, Rückzug, nicht-überzeugtes Zustimmen, um in Ruhe gelassen zu werden &#8211; wir alle kennen die vielen verschiedenen Erscheinungsformen von Widerstand. Von unseren Kolleg*innen – und natürlich von uns selber. ,Wann immer wir größere oder vermeintlich kleinere Veränderungen anstoßen, lösen wir wahrscheinlich Befürchtungen aus, schränken womöglich individuelle Handlungsfreiheiten ein, vielleicht bedrohen wir sogar Eigeninteressen. Das Auftreten von Widerständen in verschiedenen Formen ist also eine erwartbare Reaktion. Und
gleichzeitig, sobald wir Veränderungsbeteiligten wertschätzend begegnen,
erleben wir Menschen eben nicht veränderungsresistent und starr, sondern
ambivalent in ihren Gedanken, Gefühlen und ihrem Verhalten.</p>



<p>Wir
haben in den letzten Jahren gelernt: Widerstand&nbsp;hat im Veränderungsprozess
eine wichtige Funktion und wir können ihn konstruktiv nutzen. Widerstand
entsteht in der zwischenmenschlichen Interaktion. Wir erkennen</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verstehensmangel </strong>–
wenn die Ziele, die Hintergründe oder die Motive einer Maßnahme (noch) nicht verstanden
wurden</li><li><strong>Vertrauensmangel </strong>–wennzwar verstanden wurde, worum es geht, aber dem Gesagten (noch)
nicht geglaubt werden kann </li><li><strong>Kooperationsmangel</strong><strong> </strong>– wenn verstanden
wurde, worum es geht aber (noch) nicht mitgegangen werden kann oder will, weil der
oder die Betroffene sich von der vorgesehen Maßnahmen keine positiven
Konsequenzen verspricht </li></ul>



<p>Auch
wenn typische menschliche Bedürfnisse bedroht sind, tritt Widerstand auf:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>das <strong>Bedürfnis nach Selbstbestimmung</strong>
(Autonomie) &#8211; wir fürchten uns vor Kontrollverlust auf unbekannten Wegen oder
einer unklaren Zukunft</li><li>das <strong>Bedürfnis nach Zugehörigkeit</strong> – wenn
Teams und Kooperationen neu organisiert werden </li><li>das <strong>Bedürfnis nach dem Erleben der eigenen
Kompetenz</strong> – wenn wir Kritik an unserer bisherigen Praxis erfahren und neues
Wissen und neue Sichtweisen wichtig werden</li></ul>



<p>All dies kann im Mangel Widerstand auslösen. Motivierend
einwirken können wir, wenn wir es schaffen, den dahinterliegenden Bedürfnissen
mit Wertschätzung und Klarheit zu begegnen. Wir heißen den uns begegnenden
Widerstand als nützlichen Teil des Prozesses willkommen. Dann gibt uns dieser die
Gelegenheit, zu ergründen, was es da wert ist, so energisch verteidigt zu
werden. Mit seiner Kraft, Energie und dem mitschwingenden Wissen gestalten wir unseren
Prozess (noch) besser und erreichen eine (noch) höhere Verbindlichkeit der
Beteiligten.&nbsp; Wenn wir dem Widerstand
geschmeidig begegnen &#8211; ihn vielleicht sogar zum Tanz auffordern &#8211; bleiben wir generativ
handlungsfähig. </p>



<p>Miller
und Rollnick bieten uns wunderbare Methoden für den geschmeidigen Umgang mit
Widerstand an: hilfreiche erste Sätze, um ernst gemeintes Interesse an den
zugrunde liegenden, zu schützenden Bedürfnissen auszudrücken und wieder in
einen guten Kontakt mit unserem Gegenüber zu treten. Folgend eine Auswahl: </p>



<p><strong>Widerspiegeln der Ambivalenz</strong></p>



<p>A: „Am liebsten würde ich alles hinschmeißen und kündigen.“ </p>



<p>B: „Einerseits würden sie am liebsten diesen Job aufgeben, andererseits hält sie etwas in diesem Unternehmen.“ </p>



<p><strong>Betonung der
persönlichen Wahlfreiheit</strong> </p>



<p>A: „Das geht Sie doch gar nichts an, wie ich meine Aufgaben erledige!“ </p>



<p>B: „Sie haben völlig recht: Sie sind der Experte für Ihren Bereich! Und es ist ihre Verantwortung und Entscheidung, wie Sie die Aufgaben erfüllen. Lassen Sie uns darüber sprechen, mit welchen Methoden Sie gute Erfahrungen machen.</p>



<p><strong>Reframing</strong></p>



<p>A: „Ständig kommen alle zu mir und haben Fragen und wollen was von mir, ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. B: „Bei ihnen ist richtig was los! Das hört sich auch lebendig an.“ &nbsp;</p>



<p><strong>Zustimmung mit
einer Wendung</strong></p>



<p>A:
„Hier geht es ständig nur um meine angebliche mangelnde Kooperation, mir gehen
aber ganz andere Sachen durch den Kopf!“ </p>



<p>B:
„Stimmt, wir haben die ganze Zeit nur über die Anforderungen an Sie gesprochen.
Es geht aber letztlich um die ganzheitliche Arbeitsorganisation und die sollte
stimmig sein.“</p>



<p>Mit
der Position des Klienten konform gehen („<strong>coming
along side</strong>“</p>



<p>A:
„Es nervt mich, dass ich ständig alles neu organisieren soll!&#8220;</p>



<p>B:
„Ich kann das gut verstehen, dass sie das nervt. Erzählen Sie doch noch mal,
wie es aus ihrer Sicht ist.“ </p>



<p><strong>Um
Entschuldigung bitten</strong></p>



<p>A:
„Das geht jedoch gar nichts an, wie ich das mache!“</p>



<p>B:
„Es tut mir leid, wenn sie meine Fragen als übergriffig empfinden. Ich würde
einfach gerne mit Ihnen eine Lösung suchen.“ &nbsp;</p>



<p><strong>Würdigung</strong> </p>



<p>A:
„Ich mache alles mit, und nie ist es genug. Und dann kommen auch noch die
Vorgesetzten und wollen mir einreden, dass ich alles ganz anders machen soll.“</p>



<p>B:
„Sie haben Recht. Es ist schon bewundernswert, was sie alles schaffen und
leisten [Im Sinne einer guten Feedbackkultur könnte man hier noch einmal
beschreiben, was der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin konkret leistet].“</p>



<p><strong>Fokus
verschieben</strong>
</p>



<p>A:
„Es mag ja sein, dass momentan nicht alles rund läuft, aber in früheren Jobs
kannte ich die Probleme einfach nicht.“ </p>



<p>B:
„Sie merken auch, dass es zur Zeit Probleme gibt. Lassen Sie uns doch noch mal
drüber reden was auch gut läuft.“</p>



<p>Literatur: E. Deci, &amp; R. Ryan (2008):&nbsp;Self-Determination Theory: A Macrotheory of Human Motivation, Development, and Health und W. Miller, S. Rollnick: Motivierende Gesprächsführung: Motivational Interviewing, Lambertus Verlag 2015</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unter Uns: Digital ist scheißegal?</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/unter-uns-digital-ist-scheissegal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Antje Mein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 12:32:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 10 Jahren pflegen wir im Netzwerk Gesunde Karriere ein besonderes Intervisionsformat:„Unter uns“. Zweimal jährlich treffen wir uns mit unserem erweiterten Netzwerk aus Düsseldorf, Köln Hamburg, Berlin und Hannover. Wir stellen Erlerntes, Erfundenes und Erlebtes vor und treten in Dialog zu Themen, die uns aktuell in unserer Arbeit beschäftigen. Eine*r von uns bereitet inhaltliche Impulse [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit 10 Jahren pflegen wir im Netzwerk Gesunde Karriere ein besonderes Intervisionsformat:„Unter uns“. Zweimal jährlich treffen wir uns mit unserem erweiterten Netzwerk aus Düsseldorf, Köln Hamburg, Berlin und Hannover. Wir stellen Erlerntes, Erfundenes und Erlebtes vor und treten in Dialog zu Themen, die uns aktuell in unserer Arbeit beschäftigen. Eine*r von uns bereitet inhaltliche Impulse vor und begleitet uns durch den Tag. In unserem diesjährigen Novembertermin ging es um Digitalisierung. Vanessa hat das Thema für uns umfänglich erforscht und aufbereitet. Um es vorweg zu nehmen: er ist ein immer Geschenk, dieser Tag, so auch diesmal.</p>



<p>Bereits
in der Einstiegsrunde zeigte sich, dass Digitalisierung ein brandheißes
Buzzword ist: in den Organisationen, für die wir tätig sind, gesellschaftlich, politisch.
Und auch jede*r von uns (Berater*innen und Vertreter*innen von Unternehmen und
Organisationen) hat natürlich einen eigenen Fokus auf das Thema. </p>



<p>Wir erkunden
publizierte Erklärungsversuche, um die Veränderungen besser zu verstehen. Denn
wir wollen die Zukunft der Gesellschaft und der Arbeitswelt mitgestalten. Quer
durch alle Branchen, in denen wir uns bewegen, finden Veränderungsprozesse
statt, die im Kontext digitaler Transformation stehen. Der rapide
voranschreitende technologische Wandel löst bei den Betroffenen sowohl Begeisterung
als auch enorme Ungewissheiten aus. </p>



<p>Der
Einstieg in den Tag ist inhaltlich von Überlegungen des Soziologen Dirk Baecker
geprägt. Er ordnet die Digitalisierung in die zivilisatorische Entwicklung ein:
Auf Oralisierung (<em>ermöglicht
Kommunikation und Vergangenheit</em>), Alphabetisierung (<em>Verschriftlichung ermöglicht dass Hierarchien und Religionen entstehen</em>),
Literarisierung (<em>Buchdruck ermöglicht
Wissenschaft, ermöglicht Aufklärung und Demokratisierung</em>) folgt nun die
Digitalisierung (<em>VUKA, Netzwerkgesellschaften und dann?).</em> </p>



<p>Entscheidend
ist für Baecker dabei – und auch wir sind uns dazu einig, dass die Gesellschaft
Digitalisierung nicht passiv über sich ergehen lassen darf. Aufgabe der Zivilgesellschaft
ist es, sich mit den Chancen und Risiken der digitalen Zukunft auseinanderzusetzen.
Und wir alle sollten unsere Möglichkeiten zur Mitgestaltung ergreifen, um nicht
alleine denen, die die Möglichkeiten der Digitalisierung fachlich interessiert,
das Feld der Werte und Ethik im Geschehen zu überlassen. Mindestens indem wir
eine bewusstere Rolle als <em>Prosumenten</em>
annehmen. Es geht um nichts weniger, als wie
wir zukünftig leben wollen.</p>



<p>In gewisser
Hinsicht ist „digital scheißegal“, wie Astrid es so wunderbar auf den Punkt
bringt: Digitalisierung muss rechtssicher und nach demokratisch rechtlich Grundsätze
abgesichert sein. Wir können Verantwortung in den Prozessen übernehmen, indem
wir die ethischen und rechtlichen Fragen vehement stellen.</p>



<p>Ein großartiges
Bild entsteht im Raum: wir stehen in der digitalen Entwicklung an der Stelle, an
der im 19. Jahrhundert die Arbeiter ohne Schutzkleidung und Brille am Stahlofen
standen. Wir haben noch keinen Arbeitsschutz und keine Arbeitsethik für das,
was sich anfängt zu zeigen.</p>



<p>Wir
brauchen genau solche Bilder für unsere Arbeit in Organisationen. Denn im Zweifel
schauen im Workshop alle auf uns, wie Doris so treffend anmerkt: „<em>Alle sind verunsichert und schauen auf mich,
ich soll jetzt sagen wie es geht.</em>“</p>



<p>Für uns
zeichnet sich deutlich ab: allein mit den alten Mitteln können wir als
Gesellschaft das Neue nicht gestalten. Mit dieser Idee beschäftigen wir uns im
Netzwerk Gesunde Karriere schon länger. Generativität ist für uns ein Schlüssel
ins „Wunderland“ (Faschingbauer), oder den Raum des Nichtwissens, wie wir es im
Coaching nennen. Neues entsteht, durch Ganzheitlichkeit, Vernetzung, das
Zulassen von Verunsicherung, die Erlaubnis zu Scheitern.</p>



<p>Das
Potential der digitalen Technologie und die Geschwindigkeit des technischen
Fortschritts dürfen nicht unterschätzt werden, da sind wir uns hier einig. Wir
stellen fest, mit der De-Materialisierung von z. B. Büchern und Musik erleben
wir es im privaten Bereich ja schon seit einigen Jahren. Sandra weist auf die
Diskrepanz zwischen privatem Handeln und Denken im Unternehmen hin: „<em>Privat wird mit amazon geshoppt, im
Unternehmen geht auch das Marketing oft noch selbstverständlich davon aus, das
alle ins Fachgeschäft kommen, um die Produkte zu kaufen.</em>“</p>



<p>Beruhigend
ist dann die Erkenntnis: Bei allem Tempo, das wir erleben, digitale
Veränderungen passieren nicht von heute auf morgen. Disruptiv ist eher der Moment,
in dem klar wird, dass es anders ist. Die Einführung von KI geht über für die
nicht-early adopter über smarte Geräte, Update von Apps etc. im Alltag eher nebenbei….
Otto Scharmer spricht in diesem Zusammenhang von Wachsamkeit, die wir heute
mehr brauchen denn je. Dass sich viele von uns schwertun, die Möglichkeiten der
Künstlichen Intelligenz zu be-greifen, hängt auch damit zusammen, das exponentielles
Wachstum für uns Menschen so schwer vorstellbar ist. Es scheint aber
überlebenswichtig für Organisationen. </p>



<p>Wie
aber Träume anzetteln, Sience Fiktion erfinden, wenn doch die digitale Zukunft
grade immer schon da ist, wo wir hinkommen? Wir können als
Prozessbegleiter*innen und Führungskräfte das Bewusstsein auf den Prozess
fokussieren, Haltungsoptionen zu den Veränderungen in den Mittelpunkt stellen,
Perspektiven erweitern und die Gewissheit der menschlichen Anpassungsfähigkeit
in Veränderungsprozessen beschwören. </p>



<p>Etwas
Kulturpessimismus ist dann auch im Raum.</p>



<p>Wir
setzten uns auch mit Thesen aus dem Buch von Kevin Kelly auseinander, ein
Insider des Sillicon Valley und positionierten uns zu „12 Worten, die die Welt
von morgen gestalten“. Wenn „we are constant newbies“ – „wir sind beständig
Neulinge“, das alte Wissen, die Halbwertszeit von Wissen sich verringert: was
bedeutet das für unsere Selbstdefinition unsere Identität?</p>



<p>Bahnt
sich ein grundlegender Paradigmenwechsel im menschlichen Bewusstsein an, wenn
wir mit den „Augen“ der künstlichen Intelligenz betrachtet werden und mit ihr
interagieren?</p>



<p>Vanessa
holt dann mit Effectuation (Michael Faschingbauer) wissenschaftlich untersuchte
Kriterien zu erfolgreichem Unternehmertum in den Raum. (dazu gibt’s dann mal
einen extra Beitrag) und wir stellen fest: es braucht neben zielgerichteter
Planbarkeit, auch Mut und (mehr) Risikobereitschaft, um Zukunft zu gestalten. </p>



<p>Und da
ist es wieder, das „sowohl als auch“. &#8211; Das beruhigt, denn das kennen wir schon
aus der Einführung agiler Arbeitsweisen, diese Gleichzeitigkeit von Fluidem und
Stabilen.</p>



<p>Danke
für diesen inspirierenden Tag an Vanessa, Ulf, Sandra, Hartmut, Roger, Astrid,
Doris, Sebastian und Christina.</p>



<p>Literatur:
Dirk Baecker: 4.0 oder die
Lücke, die der Rechner lässt, Merve 2018 und Kevin Kelly: The Inevitable, Penguin 2017</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wieso eigentlich Generative  Prozessbegleitung ?</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/wieso-eigentlich-generative-prozessbegleitung/</link>
					<comments>https://www.gesundekarriere.de/wieso-eigentlich-generative-prozessbegleitung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje Mein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 10:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[Als wir anfingen für unsere erste Weiterbildung „Generative  Prozess-begleitung“  Teilnehmer*innen zu finden, begegnete uns oft die Frage: „Generativ…, he?“ „Hat das was mit Generationen zu tun?“ Und sehr schnell kamen Rückmeldungen: „Dieser Titel, also nee, …“  Wir sind dennoch dabei geblieben. Unsere Geschichte dazu ist folgende: 2009 beschäftigten wir uns mit Otto Scharmers  Theorie U [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1350" class="elementor elementor-1350" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-55cce1a elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="55cce1a" data-element_type="section">
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									<p></p>
<p>Als wir anfingen für unsere erste Weiterbildung „Generative  Prozess-begleitung“  Teilnehmer*innen zu finden, begegnete uns oft die Frage: „<em>Generativ…, he</em>?“ „<em>Hat das was mit Generationen zu tun?“</em> Und sehr schnell kamen Rückmeldungen: „<em>Dieser Titel, also nee, …“ </em> Wir sind dennoch dabei geblieben.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Unsere Geschichte dazu ist folgende: 2009 beschäftigten wir uns mit Otto Scharmers  Theorie U und in der angewandten Praxis daraus entstanden eine Bürogemeinschaft und die Gesunde Karriere. Seine zukunftsgenerierende Methode brachte uns als professionelle Arbeitsgemeinschaft zusammen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die der Theorie U zugrundeliegende Frage lautet: „Wie können wir aus der im Entstehen begriffenen Zukunft heraus handeln und wie aktivieren wir die tieferen, schöpferischen Schichten des sozialen Feldes?“.  Diese Frage bewegte und bewegt uns heute weiter.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><em>„Generativ (zu lat. generare‚ erzeugen‘, ‚hervorbringen‘) bedeutet „erzeugend“ bzw. bezeichnet allgemein die Eigenschaft, etwas hervorbringen zu können. (Wortlexikon)“</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Über das Buch von Scharmer mit seinen Hintergründen und Praxisempfehlungen schreibe ich Euch ein anderes Mal mehr. Hier sei nur erwähnt, dass eine der Zukunft-erschaffenden Qualitäten, die Scharmer in seinem Buch herausstellt, das <em>generative listening ist, </em>die höchste Stufe des Zuhörens. Dieses schöpferische  Zuhören vereint achtsame Wahrnehmung mit kreativer Inspiration. Diese Annahme Scharmers hat von Beginn an unsere Arbeitsweisen und Sichtweisen für die Arbeit als Prozessbegleiterinnen beeinflusst. Unsere Erkenntnisse und<br />Praxiserfahrungen fließen jetzt auch in unsere Weiterbildung ein.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>2016 haben Ulf, Vanessa und ich gemeinsam an der Weiterbildung „Generativ Coaching®“ bei Stephen Gilligan und Robert Dilts in Köln teilgenommen. Auch bei dieser faszinierenden Veranstaltung ging es um die Frage, wie wirklich Raum für neues Denken geschaffen werden kann, in Köpfen und Herzen von Individuen und Organisationen.  </p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die Inhalte unserer Weiterbildung für Prozessbegleiter*innen waren zu diesem Zeitpunkt schon zu Ende gedacht. Aus den Schulen von Systemischem Denken, Hypnosystemik und NLP haben wir inhaltlich die Ideen und Methoden aufgegriffen, die unserer Erfahrung nach die Erschaffung von neuem begünstigen.  Eine Erkenntnis aus der Erfahrung bei Gilligan und Dilts war: Wir befördern mit unserem Denken und Tun <strong><em>Generativität</em></strong>. Jetzt hatten wir den passenden Begriff zur Präzisierung unserer Weiterbildung für Prozessbegleiter*innen gefunden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir gehen davon aus, dass Menschen über die Fähigkeit generativ zu denken und zu handeln verfügen. Für uns heißt das, Zukunft kann mit dem eigenen Denken und in Synergie mit anderen geschaffen und gestaltet werden. Ein generativer Prozess bezieht die Sichtweisen und Perspektiven eines weitgefassten Umfeldes mit ein.<br />Umfeld meint hier auch z.B. Systeme, Ressourcen und andere Menschen. Für Organisationen und Individuen gilt gleichermaßen: Neues wird aus einer bereits angelegten Struktur (des Denkens) generiert. Der Raum für Neues entsteht aus den Ressourcen, die bereits vorhanden sind.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Manchmal stehen Ressourcen noch nicht bewusst zur Verfügung. Um diese im generativen Prozess aufzuspüren, ins Bewusstsein zu holen und dort zu verankern brauchen Menschen ein hohes Maß von Selbst-Bewusstsein.  Dabei ist es ungemein hilfreich, neugierig zu sein. Aber die geübte Wahrnehmung von körperlichen, somatischen und emotionalen<br />Zuständen sind dem Schaffen von neuem zuträglich! Aus einer in sich<br />zusammengesunkenen Sitzposition heraus entsteht keine neue Idee. Für uns bedeutet diese Erkenntnis  auch: Settings für Einzelne und Gruppen zu kreieren, in denen es Denk- und Bewegungsräume  gibt, wo Platz für Neues ist.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und was wäre eigentlich anders, wenn wir davon ausgingen, dass Zukunft als neue Praxis ist schon da, nur noch nicht im unserer Gewohnheitswelt?</p>
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<p></p>
<p>Wenn Euch das auch interessiert, es gibt einen nächsten, sechsten (!) Durchgang, Start Mai 2023.</p>
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<p><strong>Literaturtipps zum Thema:</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Scharmer C. Otto, 2009 Theorie U – von der Zukunft her führen, Carl Auer Verlag 2009,</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Gilligan, Stephen, 2014, Generative Trance &#8211; Das Erleben kreativen Flows, Jungfermann</p>
<p></p>								</div>
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		<title>Erklärvideo Generative Prozessbegleitung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 09:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Generative Prozessbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie vermitteln wir komplexe Inhalte so, dass sie verstehbar, und dennoch nicht zu simple werden? Eine Form, die uns in letzter Zeit häufig begegnet – und uns stets lustvoll erscheint – ist ein Erklärvideo. Und so haben wir uns ein Herz gefasst und einen ersten Versuch gewagt. Wir erklären unser Modell, dass wir 2015 als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie vermitteln wir komplexe Inhalte so, dass sie verstehbar,
und dennoch nicht zu simple werden? Eine Form, die uns in letzter Zeit häufig
begegnet – und uns stets lustvoll erscheint – ist ein Erklärvideo. Und so haben
wir uns ein Herz gefasst und einen ersten Versuch gewagt. Wir erklären unser
Modell, dass wir 2015 als Grundlage für unsere Coaching-Weiterbildung
Generative Prozessbegleitung entwickelt haben, über ein, genau, Erklärvideo. </p>



<p>Es sind 8 Minuten Film geworden. 3 wären besser, sagte man
uns. Doch schon die Verdichtung auf 8 hat uns schwer fordert. Der Weg dahin war
spannend, irritierend, nervtötend, albern, erfüllend … eben all das, was es für
einen guten Lernprozess so braucht. </p>



<p>Wir haben ein Storyboard gezeichnet, Texte geschrieben.
Audios aufgenommen – wie oft kann Ulf sich eigentlich an ein und derselben
Stelle verhaspeln?! Und dann die Entscheidungen: eine gefilmte
Powerpointpräsentation? Das passt nicht zu uns! Uns selbst filmen? Neee, die
Leute sollen ja Inhalte denken, nicht uns begucken. Also: malen. Aber live?
Vanessa hat Muffensausen. Also alles vormalen und ausschneiden. Die
Choreographie des Hin- und Herschiebens üben. Dabei das ganze Filmsetting vom
Tisch fegen. Lachflash. Dann kam der Regen. Die Bauarbeiterlampen des
Nachbarbüros helfen beim Ausleuchten. Die ersten Versuche schickten wir guten
Freunden mit der Bitte um Rückmeldung. Hach, wer solche Freunde hat, braucht
keine… Tief durchatmen, runterschlucken, die Kritiken ernst genommen, alles
nochmal von vorne… und nochmal von vorne… und schlussendlich alles im Kasten,
noch ein Tag schneiden. Fertig.</p>



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<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="Erklärvideo Generative Prozesstriade" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/maw6v0TQiLk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
</div></figure>



<p>Nun wissen Sie, was wir im Sommer 2019 getan haben.</p>



<p>Herausgekommen ist ein kleiner Einblick in unser Modell, der
zum ersten Mitdenken einlädt, die eigenen Prozesse zu reflektieren. Es gäbe
noch so viel mehr zu sagen, so viele Ebenen, die unseren Kunden wertvolle
Erkenntnisse bescherten, die alle noch in diesem Modell schlummern. Der nächste
Sommer kommt bestimmt. Wenn es regnet, machen wir das nächste Video. Wer vorher
mehr wissen will: Herzlich willkommen zu unserer Weiterbildung (LINK)!</p>
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