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	<title>New Work &#8211; Institut Gesunde Karriere</title>
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	<title>New Work &#8211; Institut Gesunde Karriere</title>
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		<title>Agilität trifft organisationale Realität: Steuerung von Innovation im Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 09:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[Abstract Agile Prinzipien sind in aller Munde. Doch die gelebte Realität vor Ort sieht oft anders aus. Da treffen dann Anforderungen von New Work auf Gewohnheitswirklichkeiten von Organisation. Das hat des Öfteren zur Folge, dass agile Methoden Einzug erhalten und in die bestehenden Abläufe und Strukturen integriert werden, ohne die Haltung, die hinter den Prinzipien [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="605" height="465" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheit-und-Agil2.jpg" alt="" class="wp-image-2663" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheit-und-Agil2.jpg 605w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheit-und-Agil2-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Abstract</h2>



<p>Agile Prinzipien sind in aller Munde. Doch die gelebte Realität vor Ort sieht oft anders aus. Da treffen dann Anforderungen von New Work auf Gewohnheitswirklichkeiten von Organisation. Das hat des Öfteren zur Folge, dass agile Methoden Einzug erhalten und in die bestehenden Abläufe und Strukturen integriert werden, ohne die Haltung, die hinter den Prinzipien steht, reflektiert und adaptiert zu haben. Die Enttäuschung folgt: die Organisation absorbiert die Methode, alles bleibt wie es ist. Was also braucht es von Führung, damit agile Prinzipien in bestehenden Organisationen einen echten Mehrwert für die Organisation bieten? Ich biete in diesem Artikel ein Reflexionstool für Führungskräfte an, um zu eruieren, durch welchen (vermehrten) Einsatz agiler Prinzipien sie einen Unterschied, der einen Unterschied macht, bilden können, ohne die gesamte Organisation in zu große Irritation zu stürzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fragestellung</h2>



<p>Reflexionshilfe für Führungskräfte: Welche Aspekte meines Führungshandeln führen für Situation X wohl am leichtesten zu gewünschten Veränderungen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zielsetzung</h2>



<p>Durch die Systematisierung und Gegenüberstellung von Gewohnheitswirklichkeiten und agilen Wirkprinzipien erhalten Führungskräfte eine konkrete Reflexionsfolie, welche Aspekte bedenkenswert sind – und mit welchem Führungshandeln wohl am ehesten gewünschte Veränderungen zu erzielen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschreibung</h2>



<p>Was tut eine Organisation, um am Leben zu bleiben? Sie organisiert sich. Die grundlegende systemische Funktion einer Organisation, ist, sich zu erhalten. Sobald Menschen mit gemeinsamer Absicht zusammenfinden, beginnen sie, ihr Handeln in Strukturen zu überführen. Dies geschieht unter anderem, indem Ziele gesetzt, Pläne gemacht und überprüft, Strukturen dafür geschaffen und die nötigen Stellen dafür beschrieben werden. Damit es möglichst wenig Doppelbearbeitungen gibt, werden Funktionen voneinander abgegrenzt und Regeln definiert, die in der Folge dafür sorgen, dass mithilfe festgelegter Standards Einzelleistungen sicht- und honorierbar werden. Dies geschieht durch Reporting und Controlling. Und wenn Uneinigkeit herrscht wird diskutiert, abgestimmt und entschieden bis zum Konsens.</p>



<p>So organisieren wir Gewohnheitswirklichkeiten. Das ist sehr erfolgreich für alle Tätigkeiten, die planbar sind und mit genauen (Fach-)Kompetenzen und Arbeitsaufwänden hinterlegt werden können. Also für einen großen Teil der Arbeit in Organisationen. Und das ist gut so, denn wir alle wollen nicht jeden Tag unsere Abläufe und Zuständigkeiten neu verhandeln. Gewohnheitswirklichkeiten geben Sicherheit. Sie stärken die Verbindlichkeit untereinander und das Vertrauen in die Organisation. Sie bilden die Basis für gute Zusammenarbeit.</p>



<p>Überlassen wir eine Gruppe mit gemeinsamem Ziel sich selbst, so bemüht sie sich um genau dies. Und was ist nun Aufgabe von Führung? Und damit meine ich nicht nur Führung von denen, die das Wort im Jobtitel tragen. Ich spreche über Führungsarbeit. Diese wird geleistet von disziplinarischen und lateralen Führungskräften, von Projektarbeitenden und allen, die Themen führen, die Verantwortung übernehmen.</p>



<p>Führungsarbeit hat in der Gewohnheitswirklichkeit den Auftrag, diese zu managen. Wir sprechen von operativer Führungsarbeit: Verhandlung und Bereitstellung von Ressourcen, Moderation von Schnittstellen, Wertschätzung von Leistung etc. etc.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="165" height="423" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheitswirklichkeiten.jpg" alt="" class="wp-image-2664" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheitswirklichkeiten.jpg 165w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheitswirklichkeiten-117x300.jpg 117w" sizes="(max-width: 165px) 100vw, 165px" /></figure>



<p>Und dann gibt es noch diese andere Welt. Diese Welt, in der Führung den Auftrag hat, die Organisation in Bewegung zu halten und die darin Arbeitenden in Verwirrung zu stürzen. Führung soll ausreichend irritieren, so dass die Menschen in ihr wach bleiben, so dass sie ihre Routinen ausreichend überprüfen, um zu bemerken, wenn sich die Welt weiterdreht und nach neuen Lösungen verlangt. Die Führungsarbeit der Irritation brauchen wir in der Organisation stets dann, wenn noch nicht klar, wie die Zukünfte sich vor uns entfalten werden. Wenn Herausforderungen komplex sind, wenn es mehr Fragen als befriedigende Antworten gibt und die Aufgabe nur gestaltbar, nie gänzlich lösbar, ist.</p>



<p>Diese Welt ist die Welt, in der agile Prinzipien eine wertvolle Unterstützung für die Führungsarbeit liefern können. Führungsarbeit hat in VUKA Zusammenhängen den Auftrag, Sinn zu stiften und dazu zu ermutigen, Experimente zu starten. Agile Führungsarbeit bedeutet, den Prozess der Erkenntnisfindung zu gestalten und dabei zu definieren, welche Rollen auf dem Weg nützlich sein könnten. Es geht um die Vernetzung von Kompetenzen und darum, in Schleifen beständig Erwartungen aneinander und an die nächsten Schritte zu klären. Das fordert und fördert Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme. Komplexe Fragen können nicht mehr von Einzelnen gelöst werden und so treten gemeinsame Erfolge in den Vordergrund. Wenn zu Beginn nicht klar ist, wo es hingehen wird, dann ist es für die Zusammenarbeit besonders nützlich zu reflektieren, was hat uns bisher arbeitsfähig und kreativ gehalten, womit standen wir einander im Wege, was brauchen wir voneinander. Und: Agiles Arbeiten heißt auch Loslassen. Es wird leichter, wenn Vertrauen in den Weg entsteht und Commitment herrsch darüber, dass dieser Teil der Arbeit aus Versuch und neu gewonnener Information entsteht. Und für Versuche brauche ich weniger Konsens, mehr Vertrauen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="166" height="450" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Agile-Prinzipien.jpg" alt="" class="wp-image-2661" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Agile-Prinzipien.jpg 166w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Agile-Prinzipien-111x300.jpg 111w" sizes="(max-width: 166px) 100vw, 166px" /></figure>



<p>Führungsarbeit setzt sich aus beiden Welten zusammen. Doch die Arbeit in den Gewohnheitswirklichkeiten und die Irritation durch agile Prinzipien bilden oft ein Spannungsfeld. Daraus haben wir die folgende Reflexionsmethode abgeleitet: Reflexion von Führungshandeln; sowohl als Selbstreflexion als auch als gemeinsame Reflexion im Team bezüglich der gemeinsamen Führungsarbeit (von Menschen &amp; Themen).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konkretes Beispiel</h2>



<p>Inhouse Führungskreis, Thema Führungskultur</p>



<p><strong>Variante 1 (2-3h)</strong></p>



<p>Input (siehe Beschreibung. 10-15 Minuten)</p>



<p>Diskussion und Verständnisfragen (10 Minuten)</p>



<p>Arbeit in gemeinsamen Führungszusammenhängen: gemeinsame Bepunktung offline einer Stellwand oder online auf einem collaboration Tool (hier miro). Offline bitte ich die Teilnehmenden zu Beginn der Kaffeepause bitte alle bis zum Ende der Pause hinter der Stellwand gewesen zu sein, um anonym ihre Kreuze zu machen. Online gebe ich den Link entweder auch vor einer Pause heraus (bei kleinen Gruppen) oder ich nutze eine Breakoutsession: die Teilnehmenden gehen dann zu zweit oder dritt im Gespräch durch die Matrix. Ob sie dann individuell kreuzen oder sich einigen, bleibt ihnen überlassen. Der Vorteil: alle haben sich schon ins Thema hineindiskutiert für das anschließende Plenum.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="605" height="380" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheit-und-Agil1.jpg" alt="" class="wp-image-2662" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheit-und-Agil1.jpg 605w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheit-und-Agil1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></figure>



<p>Es wird anonym je Aspekt zweimal bepunktet (zwei Farben): Wo stehen wir aktuell in unserer Führungskultur? Und wo sollten wir meiner Meinung nach hin, um den aktuellen Herausforderungen noch besser begegnen zu können?</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="605" height="465" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheit-und-Agil2.jpg" alt="" class="wp-image-2663" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheit-und-Agil2.jpg 605w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2022/11/Gewohnheit-und-Agil2-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></figure>



<p>Anschließend Diskussion des Gesamtbildes.</p>



<p>Offline Plenum 30-45 Minuten. Online Plenum max. 20 Minuten, falls detaillierter Gesprächsbedarf: Breakoutsessions 15 Minuten, Erkenntnisse Plenum 10 Minuten.</p>



<p>Paarweise Schlussfolgerungen (2&#215;10 Minuten)</p>



<p>1) Was davon scheint mir für meine Führungspraxis besonders relevant?</p>



<p>und Vorschläge fürs Plenum erarbeiten. Online können diese an einem gemeinsamen Board erarbeitet werden,. (10-20 Minuten),</p>



<p>2) Was finde ich, sollten wir alle gemeinsam mehr, weniger, anders tun?</p>



<p>Mit folgenden Leitfrageangeboten:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Welche Veränderung(en) erscheinen uns am Wirkungsvollsten und ausreichend attraktiv, um sie anzugehen?</li><li>Was genau machen wir dann also ab jetzt anders? Wer, wo, wann, wie, was genau?</li><li>Woran merken es die anderen, wer?</li><li>Wie veröffentlichen wir das wem gegenüber?</li><li>Wann reflektieren wir, wie es uns gelingt?</li></ul>



<p>Im abschließenden Plenum Moderation der Vorschläge inklusive Einwandbehandlung, Verabredungen, Reflexionstermine (20-60 Minuten).</p>



<p>(In diesem Beispiel ergab sich viel Redebedarf zum Thema Standards-Selbstorganisation, daraus entstanden zwei Versuchsballons zu mehr Selbstorganisation. Und es entspann sich eine intensive Debatte über die Frage, woran es liegt, dass der Führungskreis einerseits findet, dass sie die Kompetenzen der Kolleg*innen gut im Blick haben und ihnen andererseits feste Funktionsbeschreibungen so wichtig erschienen. Es wurde deutlich, dass einige Fragen leichter zu klären wären, wenn dort Rollenformulierungen die bisherigen Funktionsbeschreibungen ablösen, und sich darauf frei beworben werden könnte unabhängig von Abteilung, Hierarchie etc, das setzte lustvolle Umsetzungsenergie frei und sorgte im Nachgang für einschneidende Veränderungen.)</p>



<p><strong>Variante 2</strong></p>



<p>Input (siehe Beschreibung. 10-15 Minuten)</p>



<p>Diskussion und Verständnisfragen (10 Minuten)</p>



<p>Individuelle Arbeit in Führungskräfteworkshop oder Coaching:</p>



<p>Die Coachee wählt einen konkreten Führungskontext, in dem sie gerade nicht so weiterkommen, wie sie es gerne hätte und sortiert das eigene Führungshandeln in allen Aspekten, wie sie es aktuell wahrnimmt. Denksprechen erlaubt, so bleiben die Begleitenden im Bilde.</p>



<p>Dann tritt die Coachee einen Schritt zurück und betrachtet das Gesamtwerk. Fällt schon was auf? Zeichnet sich vielleicht schon eine Erkenntnis ab?</p>



<p>Und zum Abschluss begibt sich die Coachee ein zweites Mal durch die Aspekte, diesmal mit dem Fokus:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wenn ich meine Art zu führen in diesem Aspekt variieren würde (mehr Richtung Gewohnheitswirklichkeit oder mehr Richtung agile Prinzipien), welche Auswirkungen hätte das?</li><li>Was wäre wohl zieldienlich?</li><li>Womit würde ich die wertvollste Irritation hervorrufen?</li><li>Was erscheint mir also attraktiv, um es zu versuchen?</li><li>Wann und mit wem reflektiere ich, wie es läuft?</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Not to forget</h2>



<p>Das Reflexionstool ermöglicht sowohl die individuelle Diagnostik als auch die Diagnostik des Stands der Organisation im Wandel zum agile(re)n Unternehmen und darin liegt sowohl der Charme als auch die Gefahr, denn es ist ja meist einfacher, über die Organisation zu reden als bei sich zu bleiben! Deswegen empfehle ich sehr, den Auftrag und die Fragen den Absichten der Zielgruppe anzupassen und sich im Vorfeld das Mandat der Gruppe zu holen, sie zurückholen zu dürfen, wenn sie in die Falle des „Über die anderen redet sich´s leichter“ tappen!</p>



<p>Und: Die aktuell bestmögliche Art der Führung liegt stets irgendwo zwischen den Polen von Gewohnheitswirklichkeit und Agilität. Die beiden Pole bieten keinen Gegensatz, ihre Angebote komplettieren einander. Vielen Führungskräften hilft die Darstellung als Spannungsfeld, um das Verständnis zu vertiefen, dass es nicht um „Entweder-Oder“, sondern um „Beides“ geht: eine Ausgewogenheit von Gewohnheitswirklichkeiten und Agilen Prinzipien im Hier &amp; Jetzt für diesen Kontext.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Shared Desk &#8211; Ein Selbstversuch</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/shared-desk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje Mein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 12:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Generative Prozessbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[Shared Desk – Beginn eines Selbstversuchs]]></description>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Shared Desk – Beginn eines Selbstversuchs</h2>				</div>
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		<item>
		<title>Brennst du?</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/brennst-du/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2021 14:19:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Generative Prozessbegleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 04. Februar 2020 hatten wir das Vergnügen von Jonas für seinen Podcast interviewt zu werden. Es wurde eine sehr vergnügliche Zeit. Und da Jonas inzwischen einen anderen Podcast füttert, hat er uns unser Interview zur Verfügung gestellt. Wer also wissen möchte, wieso wir tun, was wir tun, warum wir brennen für das, was wir tun, der ist herzlich eingeladen hier hineinzuhören. Gute Unterhaltung!]]></description>
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					<h5>Gesunde Karriere Podcast 02/2021</h5><audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-2228-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2021/02/Podcast_mit_Gesunde_Karriere__kleiner.mp3?_=1" /><source type="audio/mpeg" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2021/02/Podcast_mit_Gesunde_Karriere__kleiner.mp3?_=1" /><a href="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2021/02/Podcast_mit_Gesunde_Karriere__kleiner.mp3">https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2021/02/Podcast_mit_Gesunde_Karriere__kleiner.mp3</a></audio>				</div>
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		<item>
		<title>Remote? Präsenz? Hybrid? Wie arbeiten wir weiter?</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/remote-praesenz-hybrid-wie-arbeiten-wir-weiter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 07:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[remote präsenz hybrid arbeiten Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[Remote ist beides: entzaubert und entdeckt. Entzaubert, weil aktuell mehr Mitabeiter*innen die Entgrenzung von Arbeit, die Einsamkeit, die Ablenkung durch häusliche Herausforderungen, die Schwierigkeiten der Kommunikation und Entscheidungsfindung, die Technikquerelen etc. erfahren, durchlitten und immer öfter gemeistert haben. Entdeckt, weil konzentriert arbeiten für manche zuhause einfacher war; weil remote trotzdem bedeuten konnte, gemeinsam etwas zu [&#8230;]]]></description>
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									<p></p>
<p>Remote ist beides: entzaubert und entdeckt. Entzaubert, weil aktuell mehr Mitabeiter*innen die Entgrenzung von Arbeit, die Einsamkeit, die Ablenkung durch häusliche Herausforderungen, die Schwierigkeiten der Kommunikation und Entscheidungsfindung, die Technikquerelen etc. erfahren, durchlitten und immer öfter gemeistert haben. Entdeckt, weil konzentriert arbeiten für manche zuhause einfacher war; weil remote trotzdem bedeuten konnte, gemeinsam etwas zu schaffen; weil digitalisierte Kommunikationsformen zur neuen Gewohnheit wurden; weil sowohl Führung als auch Geführtwerden neu erlebt und gestaltet wurde. Und auch weil für sehr viele die Erfahrung von Krise und Gewöhnung an diesen Modus das gesamte Feld von Führung und Selbstorganisation bespielt hat. Das beständige Abwägen von:</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>braucht es hier klare Ansage, schnelle Entscheidung und Umsetzung von „oben“?</li>
<li>Ist das etwas, das bitte nach gesundem Menschenverstand jetzt erstmal jede*r für sich regelt?</li>
<li>Sind das die Strukturen, die wir noch brauchen? Brauchen wir andere? Wenn ja, welche? Und wer entscheidet mit wem wie darüber?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p> Diese Fragen ließen sich sicher noch erweitern.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Vor-Corona-Alltag der meisten hieß: Arbeit ist Präsenz in der Organisation. Nun haben wir kollektiv erfahren, was fehlt, wenn Präsenz nicht möglich ist. Wir schätzen (oder überhöhen) die Rituale und Möglichkeiten im Büro, die vorher selbstverständlich waren. Und merken auch, was nicht fehlt: bestimmte Besprechungen, Ablenkungen, Fahrzeiten, ja, auch manche Kolleg*innen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir vermuten, dass viele von denen, die vorher dachten: <em>„Wer zuhause arbeitet, tut nix!“</em>, davon geheilt sind. Und diejenigen, die viel remote gearbeitet haben, erkennen vielleicht, wie nützlich die gemeinsame Basis, eine Ver-Ortung ist.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Noch gibt es kein neues Normal, wir stecken in einer Übergangsphase. Viele kehren zurück ins Büro. Dort treffen wir auf neue Regeln, die noch nicht wirklich verhandelt wurden und noch nicht gelebt werden. Und es schwelen die alten Regeln, die so nicht mehr lebbar sind, und dennoch als Gewohnheiten hier und da wieder Einzug halten. Das Aushandeln neuer und alter Regeln geschieht mal bewusst, oft nebenbei.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Ein Ansatz, wie die Erfahrungen aus der remote-Zeit nun in eine neue Arbeitsorganisation eingebettet werden können, scheint darin zu liegen, dass mehr Menschen hybrid arbeiten: mal remote, mal präsent.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Bevor diese Idee Wirklichkeit werden kann, bedarf es – aus unserer Sicht – noch einiger Überlegungen und Entscheidungen. In einem Austausch von Berater*innen und Vertreter*innen aus Unternehmen unseres Netzwerkes, sind wir auf folgende Fragen, die vermutlich erweiterbar sind gestoßen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="has-text-color" style="color: #67aa47;">Thema: Führung</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie verändert sich die Rolle von Führung, wenn Arbeitsstrukturen für hybrides Arbeiten geschaffen sind?</li>
<li>Ist Präsenz dann als eine Basis definiert oder gleichwertig mit remote?</li>
<li>Wie kann Führung auch hybrid gelebt werden?</li>
<li>Wann und wie sollte Führung schwerpunktmäßig in Präsenz gelebt werden, um das Zusammenspiel von remote und Präsenz zu begleiten?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p class="has-text-color" style="color: #67aa47;">Thema: Gerechtigkeit</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wollen wir damit umgehen, dass in den Köpfen „Präsentismus“ nach wie vor verbreitet ist?</li>
<li>Gibt es eine &#8211; wenn auch unsichtbare &#8211; Hierarchie zwischen Menschen im Home-Office und im Office-Office (Karriere macht nur, wer sichtbar ist?)?</li>
<li>Wie kann beim Wechsel von präsent und remote Chancengleichheit für Frauen gesichert werden, wenn sich in der aktuellen Krise abzeichnete, dass Frauen wieder (noch!) mehr Verantwortung für Kinder und Haushalt übernehmen?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p class="has-text-color" style="color: #67aa47;">Thema Gesundheit</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ist hybrides Arbeiten für alle geleichermaßen gesund?</li>
<li>Bleibt die Möglichkeit, die Arbeit vollständig in der Organisation zu erledigen, erhalten, für das vermutete Drittel, welche diese Variante für sich präferiert? Wie wird verhindert, dass es ein belastendes Stigma wird, nicht hybrid zu arbeiten?</li>
<li>Wie gelingt es, die Phase des Ausprobierens über die Extremsituation des Lockdown hinaus zu verlängern, um auszutesten, wie die unterschiedlichen Varianten sich langfristig auswirken?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p>Aus unserer Sicht hat die Auseinandersetzung mit diesen Fragen eine hohe Bedeutung, um Vertrauen, gesunde Führungsarbeit und Innovationsfähigkeit in den Organisationen zu sichern.</p>
<p></p>
<p></p>
<h1 class="wp-block-heading">Das Tool</h1>
<p></p>
<p></p>
<p>In vielen Organisationen stehen aktuell Teams vor der Frage: Wie werden wir jetzt zügig arbeitsfähig nach dem, wie es früher war, nach dem, wie es im Lockdown war und vor dem „neuen Normal“.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir haben ein Tool entwickelt, dass Teams darin unterstützt, diese Übergänge gemeinsam zu gestalten.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Unsere Diskussion legt als Grundlage die Schleife von:</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="863" height="467" class="wp-image-2155" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Was-braucht-die-Organisation.png" alt="" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Was-braucht-die-Organisation.png 863w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Was-braucht-die-Organisation-300x162.png 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Was-braucht-die-Organisation-768x416.png 768w" sizes="(max-width: 863px) 100vw, 863px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Wenn Arbeitsorganisation so re-organisiert werden soll, dass möglichst viele Mitarbeitende damit zufrieden sind und sie möglichst produktiv sind, dann ist dies ein Aushandlungsprozess, der alle integriert. Wir schlagen folgende Schritte vor:</p>
<p></p>
<p></p>
<ol class="wp-block-list" type="1">
<li>Sortierung der Arbeitsinhalte des Teams in einer Systematik, die wir im Folgenden vorstellen.</li>
<li>Individuelle Positionierung und Reflexion der Mitarbeitenden, welche Präferenzen sie haben, was sie brauchen, um gut arbeiten zu können und gesund zu bleiben (wer dazu mehr wissen will, auch dazu haben wir etwas entwickelt, meldet euch!)</li>
<li>Rahmen definieren: was muss/möchte jenseits der Arbeitsinhalte durch das Team gewährleistet werden (Erreichbarkeiten, Soziales Miteinander, Kontakte außerhalb des Teams)</li>
<li>Verbindung der Ergebnisse von 1, 2 &amp; 3 und Aushandlung. Daraus entstehen eventuell neue Arbeitsverteilungen. Und Organisations- und Mitarbeitenden-gerechte hybride Arbeitsstrukturen.</li>
</ol>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">1.      Das Hybride-Arbeit-Canvas</h2>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="564" class="wp-image-2149" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-1024x564.jpg" alt="Ein Bild, das Text, Karte enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-1024x564.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-300x165.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-768x423.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-1536x847.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1.jpg 1620w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Das hier gezeigte Canvasboard ist ein online-collaboration-template, kann aber natürlich auch offline an einer Stellwand gestaltet werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<h3 class="wp-block-heading">Und nun im Detail</h3>
<p></p>
<p></p>
<p>Es gibt zwei Varianten die Arbeit am Board zu beginnen:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>A: alle überlegen gemeinsam, was das Team eigentlich konkret tut, die Farbe der Post-it tut nichts zur Sache.  (Diese Variante macht Sinn, wenn sowieso auch darüber nachgedacht werden soll, ob die Verteilung so wie bisher noch passt oder wenn es gesünder für die Teamstimmung ist, wenn erstmal menschenunabhängig auf Arbeit geguckt wird)</p>
<p></p>
<p></p>
<p>B: jede*r wählt eine Post-it Farbe und schreibt auf diese, alle Arbeiten, die sie/er erledigt. (Diese Variante macht Sinn, wenn die Aufgaben personengebunden bleiben und oder es gesund für das Team ist, wenn mal jede*r sieht, was die anderen eigentlich noch so alles tun)</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und dann geht es von links nach rechts.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die Mitarbeitenden füllen (online geht das auch asynchron) Spalte 1:</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" class="wp-image-2150" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-1024x682.jpg" alt="Ein Bild, das Zeichnung enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-1024x682.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-300x200.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-768x512.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-1536x1023.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2.jpg 1837w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Dann sortieren sie die Aufgaben nach individuellen Arbeiten und kollaborativen Tätigkeiten:</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="967" class="wp-image-2151" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-1024x967.jpg" alt="Ein Bild, das Text, Karte enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-1024x967.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-300x283.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-768x725.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-1536x1450.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3.jpg 1543w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Und sortieren diese wiederum in remote und präsenz. Spätestens ab hier sollte der Prozess synchron und in Diskussion geschehen, denn die Erfahrungen könnten hier divergieren.</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="702" height="1024" class="wp-image-2152" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-702x1024.jpg" alt="Ein Bild, das Text, Karte enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-702x1024.jpg 702w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-206x300.jpg 206w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-768x1120.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-1053x1536.jpg 1053w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4.jpg 1242w" sizes="(max-width: 702px) 100vw, 702px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Die kollaborativen Tätigkeiten brauchen eine weitere Sortierung:  Die Sortierung nach Zeit. Muss daran zeitgleich gearbeitet werden oder geht es auch zeitversetzt? Und hier haben wir in grün noch dazugefügt: mit welchen Tools stellen wir diese Kollaborationen sicher, denn die meisten Organisationen haben in den letzten Wochen neue Erfahrungen mit Teams, Slack, Trello &amp; Co gemacht und hier könnte der Moment sein, diese Erfahrungen zu reflektieren.</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="704" class="wp-image-2153" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-1024x704.jpg" alt="Ein Bild, das Text, Karte enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-1024x704.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-300x206.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-768x528.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-1536x1055.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5.jpg 1809w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Auch diejenigen, die allein remote arbeiten, arbeiten in der Regel in/mit Tools, die könnten hier auch noch Erwähnung finden:</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="294" class="wp-image-2154" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-1024x294.jpg" alt="" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-1024x294.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-300x86.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-768x221.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-1536x442.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-2048x589.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Auf Grundlage dieser Sortierung kann nun die Struktur der zukünftigen Arbeitsorganisation betrachtet werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Aus organisationaler Sicht:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wie viel Präsenz braucht dieses Team, wie viel Büro und Besprechungsraum brauchen wir wohl, um Abstandsregeln etc. einhalten zu können? Wie viele Tage arbeitet wer remote? Welche Tage/zeiten eignen sich für Präsenz-Meetings, Präsenz-Veranstaltungen etc.? Was bedeutet das für Organisation, Führung, Mitarbeiter*innenvertretung, Diversity?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Aus individueller Sicht kommt eine weitere Ebene dazu.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Alle haben in der remote Phase unterschiedliche Erfahrungen gemacht, manche fanden alleine zuhause arbeiten für sich ungeeignet, andere genossen die Zeit vielleicht, wieder andere hätten Strukturen gebraucht, die es nur im Büro gibt oder sich nun Strukturen geschaffen, die im Büro nicht mehr gehen, ihnen aber nützlich sind. Und so sollten &#8211; bevor die neuen hybriden Zeiten verhandelt werden &#8211; die individuellen sozialen und arbeitsorganisatorischen Bedürfnisse einbezogen werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">2.      Individuelle Bedürfnisse</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Dafür haben wir ein Fragen-Canvas entwickelt, das es den Mitarbeitenden ermöglicht, ihre Erkenntnisse der letzten Wochen zu reflektieren, zu sortieren und daraus erwünschte Arbeitsstrukturen abzuleiten. Bei Interesse gerne melden!</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">3.      Rahmen</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Natürlich spielt auch die Gesamtorganisation eine große Rolle. Der Rahmen könnte zum Beispiel vorsehen, dass es sinnvoll ist, wenn an bestimmten Tagen bestimmte Menschen verlässlich im Büro arbeiten oder verlässlich zu bestimmten Zeiten erreichbar sind oder oder oder.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Sobald 1, 2 &amp; 3 sortiert und diskutiert sind, ergibt sich ein Gesamtbild, aus dem die individuellen hybriden Strukturen entwickelt werden können.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir freuen uns über Rückmeldungen und stehen auch gerne zur Verfügung, wenn jemand für diesen Prozess externe Moderation möchte.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Seit mehr als 10 Jahren, nehmen wir uns (mindestens) zweimal im Jahr einen Tag Zeit, um mit Kolleg<em>innen und Freund</em>innen über aktuelle Fragen, Themen, Anliegen und Methoden zu sprechen, diese auszuprobieren oder einfach nur gemeinsam nachzudenken. Das haben wir auch am 02.06.2020 gemacht. Mit dabei waren Berater*innen aus Düsseldorf, Hamburg und Hannover; eine interne Beraterin aus der IT-Branche, ein Personalrat und eine Managerin aus einem Industriebetrieb. Allen gemein war, dass wir dieses Mal (wie viele in den letzten Monaten und vermutlich auch in Zukunft) das ganze „remote“ gemacht haben. Wir saßen also in unseren örtlichen Büros, Homeoffices oder am Küchentisch und haben online gemeinsam und in wechselnden Gruppen gearbeitet.</p>
<p><cite>Wir nennen dieses Format des Netzwerks und Instituts Gesunde Karriere: Unter uns</cite></p>
</blockquote>
<p></p>
<p>it</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ja, auch wir pokern!</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/1710-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 13:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst dachten wir: nette Spielerei, doch inzwischen sind wir alle angefixt:Das Delegationspoker-Spiel ist eine wunderbare Methode, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsfreiräume mit Teams spielerisch zu erforschen. Das Kartenspiel ermöglicht Transparenz und entlastet so alle Beteiligten. Es veröffentlicht, wie viel Selbstorganisation möglich und gewünscht ist und verbessert die Verständigung, weil die Mitspielenden zukünftig eineindeutiger sprechen. In diesem Blog [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1710" class="elementor elementor-1710" data-elementor-post-type="post">
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p>Erst dachten wir: nette Spielerei, doch inzwischen sind wir alle angefixt:<br />Das Delegationspoker-Spiel ist eine wunderbare Methode, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsfreiräume mit Teams spielerisch zu erforschen. Das Kartenspiel ermöglicht Transparenz und entlastet so alle Beteiligten. Es veröffentlicht, wie viel Selbstorganisation möglich und gewünscht ist und verbessert die Verständigung, weil die Mitspielenden zukünftig eineindeutiger sprechen. In diesem Blog stelle ich den Delegationspoker und die sieben Modi des Delegierens vor, beschreibe zwei mögliche Spielvarianten und stelle ein paar Fragen vor, die<br />die Nachhaltigkeit der Erkenntnisse vorbereiten.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Meta-Verständigung erhöhen</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Der erste erhellende Moment, wenn wir mit dem Delegation Poker arbeiten, ist oft die Erkenntnis, dass das Übertragen von Verantwortung nicht als „entweder-oder“ strukturiert ist.</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die ersten drei Modi funktionieren nach der Prämisse: Ich entscheide, aber ich beziehe Dich oder Euch im Team mehr oder weniger mit ein.</li>
<li>Die letzten drei Modi sagen: Du entscheidest bzw. Ihr entscheidet, aber Ihr bezieht mich (als Führungskraft) mehr oder weniger mit ein.</li>
<li>Und der Modus Vier lautet: Wir finden gemeinsam eine Entscheidung.</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="612" height="804" class="wp-image-1711" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2019/11/Delegationspoker-1.jpg" alt="" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2019/11/Delegationspoker-1.jpg 612w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2019/11/Delegationspoker-1-228x300.jpg 228w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Manchmal arbeiten wir nur mit dem Flipchart und diskutieren, wann welche Form der Delegation nötig ist. Das ist oft schon sehr erhellend. Das<br />Kartenspiel zücken wir dann, wenn das Thema Selbstorganisation im Fokus steht oder wir den Eindruck gewinnen, dass die Vorstellungen der Anwesenden bzgl. Verantwortung sehr unterschiedlich sind und dafür bisher keine gut verstehbaren Worte gefunden werden können. Denn mit dem Pokerspiel werden auf spielerische Weise Entscheidungsprozesse besprechbar, Verantwortlichkeiten verteilt und neue Handlungsregeln aufgestellt. Im Anschluss sind alle Beteiligten bewusster und können präziser (ein)fordern, was sie brauchen.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Wir spielen</h2>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Entscheidungssituationen</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Um spielen zu können, benötigen wir konkrete Entscheidungssituationen aus dem Arbeitsalltag. Entweder haben wir in der Auftragsklärung diese bereits erhoben oder die Anwesenden erarbeiten in der Veranstaltung, welche Entscheidungssituationen in den letzten Wochen und<br />Monaten unklar waren.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die Entscheidungssituationen sind idealerweise auf folgende Weise beschrieben:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Konkrete Situation (Zuständigkeiten, Rollenunklarheiten, unklare Entscheidungskompetenzen, unklare Erwartungshaltungen)</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Beteiligte Akteure (FK und ein konkretes Teammitglied, verschiedene Teammitglieder, das gesamte Team etc.)</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Zwei Settings</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>1. Fishbowl</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die erste Situation wird gewählt.<br />Die darauf benannten Akteure begeben sich in die Fishbowl, weitere Plätze<br />werden zufällig besetzt, so dass 7 Spieler im Fishbowl sitzen. Die<br />Nicht-Situationsbeteiligten Mitspielenden bringen eine Außenperspektive ein, die vor allem in Konflikt besetzten Situationen normalisierend wirken kann.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Alle anderen verbleiben in der Beobachter*innenrolle und umrahmen die Fishbowl.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>2. Alle Anwesenden sind in Aktion</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Gruppen von fünf bis sieben Personen versammeln sich um einen Pokertisch und bekommen zeitgleich je eine Situation vorgelegt (egal, ob sie an dieser beteiligt sind oder nicht)</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Vorgehen</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Alle Spieler*innen betrachten die Situation aus der Perspektive der Führungskraft bzw. der Entscheidungsgeber*in. Also: Die Abteilungsleiterin spielt die Karte, die sie gerne im echten Leben zücken<br />möchte, der Mitarbeiter zückt die Karte mit dem Modus, den er sich von seiner Leitung erhofft.</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li><em>„Wenn ich das delegieren würde, dann wäre folgender Modus in meinen Augen angemessen: …“</em></li>
<li><em>„Wenn meine Führungskraft das an mich delegieren würde, dann fänge ich folgenden Modus angemessen…“</em></li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p>Jede*r Spieler*in erhält ein Kartenset, bestehend aus sieben Karten: den sieben Delegationsmodi.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Jede*r wählt aus seinen Karten die entsprechenden Modus und auf Komando werden die Karten alle in die Mitte geworfen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Arbeitsauftrag</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Betrachtet die Einschätzungen und diskutiert die unterschiedlichen Betrachtungsweisen. Diejenigen mit der niedrigsten und höchsten Karte beginnen.</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>was genau hat mich dazu bewogen, diesen Modus zu wählen? Was brauchen wir voneinander, von Führung, wenn wir da so machen würden?</li>
<li>Welche ähnlichen Situationen kommen uns in den Sinn, die den jetzt diskutierten ähnlich sind? Was schlussfolgern wir für diese Situationen?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p>Wenn ausreichend diskutiert wurde, kann zur nächsten Entscheidungssituation übergegangen werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Abschließend kann auf der Metaebene noch diskutiert werden:</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>worauf können wir uns einigen, wo bleiben wir im Dissens?</li>
<li>Wie gehen wir zukünftig mit dem Dissens an dieser Stelle um?</li>
<li>Wie halten wir die unterschiedlichen Wünsche von Freiheitsgraden und Verantwortungsübernahme gut aus?</li>
<li>Wie erinnern wir uns bei zukünftigen Entscheidungssituationen an die sieben Modi und veröffentlichen unsere Vorstellungen?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p>Nehmen wir also Friedrich Schiller beim Wort: „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“ – und pokern wir lustvoll um Entscheidungen!</p>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unter Uns: Digital ist scheißegal?</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/unter-uns-digital-ist-scheissegal/</link>
					<comments>https://www.gesundekarriere.de/unter-uns-digital-ist-scheissegal/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje Mein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 12:32:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 10 Jahren pflegen wir im Netzwerk Gesunde Karriere ein besonderes Intervisionsformat:„Unter uns“. Zweimal jährlich treffen wir uns mit unserem erweiterten Netzwerk aus Düsseldorf, Köln Hamburg, Berlin und Hannover. Wir stellen Erlerntes, Erfundenes und Erlebtes vor und treten in Dialog zu Themen, die uns aktuell in unserer Arbeit beschäftigen. Eine*r von uns bereitet inhaltliche Impulse [&#8230;]]]></description>
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<p>Seit 10 Jahren pflegen wir im Netzwerk Gesunde Karriere ein besonderes Intervisionsformat:„Unter uns“. Zweimal jährlich treffen wir uns mit unserem erweiterten Netzwerk aus Düsseldorf, Köln Hamburg, Berlin und Hannover. Wir stellen Erlerntes, Erfundenes und Erlebtes vor und treten in Dialog zu Themen, die uns aktuell in unserer Arbeit beschäftigen. Eine*r von uns bereitet inhaltliche Impulse vor und begleitet uns durch den Tag. In unserem diesjährigen Novembertermin ging es um Digitalisierung. Vanessa hat das Thema für uns umfänglich erforscht und aufbereitet. Um es vorweg zu nehmen: er ist ein immer Geschenk, dieser Tag, so auch diesmal.</p>



<p>Bereits
in der Einstiegsrunde zeigte sich, dass Digitalisierung ein brandheißes
Buzzword ist: in den Organisationen, für die wir tätig sind, gesellschaftlich, politisch.
Und auch jede*r von uns (Berater*innen und Vertreter*innen von Unternehmen und
Organisationen) hat natürlich einen eigenen Fokus auf das Thema. </p>



<p>Wir erkunden
publizierte Erklärungsversuche, um die Veränderungen besser zu verstehen. Denn
wir wollen die Zukunft der Gesellschaft und der Arbeitswelt mitgestalten. Quer
durch alle Branchen, in denen wir uns bewegen, finden Veränderungsprozesse
statt, die im Kontext digitaler Transformation stehen. Der rapide
voranschreitende technologische Wandel löst bei den Betroffenen sowohl Begeisterung
als auch enorme Ungewissheiten aus. </p>



<p>Der
Einstieg in den Tag ist inhaltlich von Überlegungen des Soziologen Dirk Baecker
geprägt. Er ordnet die Digitalisierung in die zivilisatorische Entwicklung ein:
Auf Oralisierung (<em>ermöglicht
Kommunikation und Vergangenheit</em>), Alphabetisierung (<em>Verschriftlichung ermöglicht dass Hierarchien und Religionen entstehen</em>),
Literarisierung (<em>Buchdruck ermöglicht
Wissenschaft, ermöglicht Aufklärung und Demokratisierung</em>) folgt nun die
Digitalisierung (<em>VUKA, Netzwerkgesellschaften und dann?).</em> </p>



<p>Entscheidend
ist für Baecker dabei – und auch wir sind uns dazu einig, dass die Gesellschaft
Digitalisierung nicht passiv über sich ergehen lassen darf. Aufgabe der Zivilgesellschaft
ist es, sich mit den Chancen und Risiken der digitalen Zukunft auseinanderzusetzen.
Und wir alle sollten unsere Möglichkeiten zur Mitgestaltung ergreifen, um nicht
alleine denen, die die Möglichkeiten der Digitalisierung fachlich interessiert,
das Feld der Werte und Ethik im Geschehen zu überlassen. Mindestens indem wir
eine bewusstere Rolle als <em>Prosumenten</em>
annehmen. Es geht um nichts weniger, als wie
wir zukünftig leben wollen.</p>



<p>In gewisser
Hinsicht ist „digital scheißegal“, wie Astrid es so wunderbar auf den Punkt
bringt: Digitalisierung muss rechtssicher und nach demokratisch rechtlich Grundsätze
abgesichert sein. Wir können Verantwortung in den Prozessen übernehmen, indem
wir die ethischen und rechtlichen Fragen vehement stellen.</p>



<p>Ein großartiges
Bild entsteht im Raum: wir stehen in der digitalen Entwicklung an der Stelle, an
der im 19. Jahrhundert die Arbeiter ohne Schutzkleidung und Brille am Stahlofen
standen. Wir haben noch keinen Arbeitsschutz und keine Arbeitsethik für das,
was sich anfängt zu zeigen.</p>



<p>Wir
brauchen genau solche Bilder für unsere Arbeit in Organisationen. Denn im Zweifel
schauen im Workshop alle auf uns, wie Doris so treffend anmerkt: „<em>Alle sind verunsichert und schauen auf mich,
ich soll jetzt sagen wie es geht.</em>“</p>



<p>Für uns
zeichnet sich deutlich ab: allein mit den alten Mitteln können wir als
Gesellschaft das Neue nicht gestalten. Mit dieser Idee beschäftigen wir uns im
Netzwerk Gesunde Karriere schon länger. Generativität ist für uns ein Schlüssel
ins „Wunderland“ (Faschingbauer), oder den Raum des Nichtwissens, wie wir es im
Coaching nennen. Neues entsteht, durch Ganzheitlichkeit, Vernetzung, das
Zulassen von Verunsicherung, die Erlaubnis zu Scheitern.</p>



<p>Das
Potential der digitalen Technologie und die Geschwindigkeit des technischen
Fortschritts dürfen nicht unterschätzt werden, da sind wir uns hier einig. Wir
stellen fest, mit der De-Materialisierung von z. B. Büchern und Musik erleben
wir es im privaten Bereich ja schon seit einigen Jahren. Sandra weist auf die
Diskrepanz zwischen privatem Handeln und Denken im Unternehmen hin: „<em>Privat wird mit amazon geshoppt, im
Unternehmen geht auch das Marketing oft noch selbstverständlich davon aus, das
alle ins Fachgeschäft kommen, um die Produkte zu kaufen.</em>“</p>



<p>Beruhigend
ist dann die Erkenntnis: Bei allem Tempo, das wir erleben, digitale
Veränderungen passieren nicht von heute auf morgen. Disruptiv ist eher der Moment,
in dem klar wird, dass es anders ist. Die Einführung von KI geht über für die
nicht-early adopter über smarte Geräte, Update von Apps etc. im Alltag eher nebenbei….
Otto Scharmer spricht in diesem Zusammenhang von Wachsamkeit, die wir heute
mehr brauchen denn je. Dass sich viele von uns schwertun, die Möglichkeiten der
Künstlichen Intelligenz zu be-greifen, hängt auch damit zusammen, das exponentielles
Wachstum für uns Menschen so schwer vorstellbar ist. Es scheint aber
überlebenswichtig für Organisationen. </p>



<p>Wie
aber Träume anzetteln, Sience Fiktion erfinden, wenn doch die digitale Zukunft
grade immer schon da ist, wo wir hinkommen? Wir können als
Prozessbegleiter*innen und Führungskräfte das Bewusstsein auf den Prozess
fokussieren, Haltungsoptionen zu den Veränderungen in den Mittelpunkt stellen,
Perspektiven erweitern und die Gewissheit der menschlichen Anpassungsfähigkeit
in Veränderungsprozessen beschwören. </p>



<p>Etwas
Kulturpessimismus ist dann auch im Raum.</p>



<p>Wir
setzten uns auch mit Thesen aus dem Buch von Kevin Kelly auseinander, ein
Insider des Sillicon Valley und positionierten uns zu „12 Worten, die die Welt
von morgen gestalten“. Wenn „we are constant newbies“ – „wir sind beständig
Neulinge“, das alte Wissen, die Halbwertszeit von Wissen sich verringert: was
bedeutet das für unsere Selbstdefinition unsere Identität?</p>



<p>Bahnt
sich ein grundlegender Paradigmenwechsel im menschlichen Bewusstsein an, wenn
wir mit den „Augen“ der künstlichen Intelligenz betrachtet werden und mit ihr
interagieren?</p>



<p>Vanessa
holt dann mit Effectuation (Michael Faschingbauer) wissenschaftlich untersuchte
Kriterien zu erfolgreichem Unternehmertum in den Raum. (dazu gibt’s dann mal
einen extra Beitrag) und wir stellen fest: es braucht neben zielgerichteter
Planbarkeit, auch Mut und (mehr) Risikobereitschaft, um Zukunft zu gestalten. </p>



<p>Und da
ist es wieder, das „sowohl als auch“. &#8211; Das beruhigt, denn das kennen wir schon
aus der Einführung agiler Arbeitsweisen, diese Gleichzeitigkeit von Fluidem und
Stabilen.</p>



<p>Danke
für diesen inspirierenden Tag an Vanessa, Ulf, Sandra, Hartmut, Roger, Astrid,
Doris, Sebastian und Christina.</p>



<p>Literatur:
Dirk Baecker: 4.0 oder die
Lücke, die der Rechner lässt, Merve 2018 und Kevin Kelly: The Inevitable, Penguin 2017</p>
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