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	<title>Methode &#8211; Institut Gesunde Karriere</title>
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	<title>Methode &#8211; Institut Gesunde Karriere</title>
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		<title>Triade der Generativen Prozessbegleitung</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/triade-der-generativen-prozessbegleitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 08:33:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Generatives]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Basismodell unserer Weiterbildung ist nun veröffentlicht. Wer mehr dazu lesen möchte: in DER Branchen-Zeitschrift für Training, Beratung und Coaching „Training aktuell“ im Juli 2023 haben wir dazu einen Artikel veröffentlichen. Verlinkung zum Artikel Seit September 2023: wenn Sie sich für den Artikel interessieren, schreiben Sie uns, dann erhalten Sie ihn gratis als PDF!]]></description>
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<p>Das Basismodell unserer Weiterbildung ist nun veröffentlicht. Wer mehr dazu lesen möchte: in DER Branchen-Zeitschrift für Training, Beratung und Coaching „Training aktuell“ im Juli 2023 haben wir dazu einen Artikel veröffentlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://www.managerseminare.de/ta_Artikel/Coachingmodell-Triade-der-Generativen-Prozessbegleitung-Im-Dreiklang-zur-Erkenntnis,283660">Verlinkung zum Artikel</a></h2>



<p>Seit September 2023: wenn Sie sich für den Artikel interessieren, schreiben Sie uns, dann erhalten Sie ihn gratis als PDF!</p>
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		<title>Remote? Präsenz? Hybrid? Wie arbeiten wir weiter?</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/remote-praesenz-hybrid-wie-arbeiten-wir-weiter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 07:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[remote präsenz hybrid arbeiten Führung]]></category>
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									<p></p>
<p>Remote ist beides: entzaubert und entdeckt. Entzaubert, weil aktuell mehr Mitabeiter*innen die Entgrenzung von Arbeit, die Einsamkeit, die Ablenkung durch häusliche Herausforderungen, die Schwierigkeiten der Kommunikation und Entscheidungsfindung, die Technikquerelen etc. erfahren, durchlitten und immer öfter gemeistert haben. Entdeckt, weil konzentriert arbeiten für manche zuhause einfacher war; weil remote trotzdem bedeuten konnte, gemeinsam etwas zu schaffen; weil digitalisierte Kommunikationsformen zur neuen Gewohnheit wurden; weil sowohl Führung als auch Geführtwerden neu erlebt und gestaltet wurde. Und auch weil für sehr viele die Erfahrung von Krise und Gewöhnung an diesen Modus das gesamte Feld von Führung und Selbstorganisation bespielt hat. Das beständige Abwägen von:</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>braucht es hier klare Ansage, schnelle Entscheidung und Umsetzung von „oben“?</li>
<li>Ist das etwas, das bitte nach gesundem Menschenverstand jetzt erstmal jede*r für sich regelt?</li>
<li>Sind das die Strukturen, die wir noch brauchen? Brauchen wir andere? Wenn ja, welche? Und wer entscheidet mit wem wie darüber?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p> Diese Fragen ließen sich sicher noch erweitern.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Vor-Corona-Alltag der meisten hieß: Arbeit ist Präsenz in der Organisation. Nun haben wir kollektiv erfahren, was fehlt, wenn Präsenz nicht möglich ist. Wir schätzen (oder überhöhen) die Rituale und Möglichkeiten im Büro, die vorher selbstverständlich waren. Und merken auch, was nicht fehlt: bestimmte Besprechungen, Ablenkungen, Fahrzeiten, ja, auch manche Kolleg*innen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir vermuten, dass viele von denen, die vorher dachten: <em>„Wer zuhause arbeitet, tut nix!“</em>, davon geheilt sind. Und diejenigen, die viel remote gearbeitet haben, erkennen vielleicht, wie nützlich die gemeinsame Basis, eine Ver-Ortung ist.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Noch gibt es kein neues Normal, wir stecken in einer Übergangsphase. Viele kehren zurück ins Büro. Dort treffen wir auf neue Regeln, die noch nicht wirklich verhandelt wurden und noch nicht gelebt werden. Und es schwelen die alten Regeln, die so nicht mehr lebbar sind, und dennoch als Gewohnheiten hier und da wieder Einzug halten. Das Aushandeln neuer und alter Regeln geschieht mal bewusst, oft nebenbei.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Ein Ansatz, wie die Erfahrungen aus der remote-Zeit nun in eine neue Arbeitsorganisation eingebettet werden können, scheint darin zu liegen, dass mehr Menschen hybrid arbeiten: mal remote, mal präsent.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Bevor diese Idee Wirklichkeit werden kann, bedarf es – aus unserer Sicht – noch einiger Überlegungen und Entscheidungen. In einem Austausch von Berater*innen und Vertreter*innen aus Unternehmen unseres Netzwerkes, sind wir auf folgende Fragen, die vermutlich erweiterbar sind gestoßen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="has-text-color" style="color: #67aa47;">Thema: Führung</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie verändert sich die Rolle von Führung, wenn Arbeitsstrukturen für hybrides Arbeiten geschaffen sind?</li>
<li>Ist Präsenz dann als eine Basis definiert oder gleichwertig mit remote?</li>
<li>Wie kann Führung auch hybrid gelebt werden?</li>
<li>Wann und wie sollte Führung schwerpunktmäßig in Präsenz gelebt werden, um das Zusammenspiel von remote und Präsenz zu begleiten?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p class="has-text-color" style="color: #67aa47;">Thema: Gerechtigkeit</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wollen wir damit umgehen, dass in den Köpfen „Präsentismus“ nach wie vor verbreitet ist?</li>
<li>Gibt es eine &#8211; wenn auch unsichtbare &#8211; Hierarchie zwischen Menschen im Home-Office und im Office-Office (Karriere macht nur, wer sichtbar ist?)?</li>
<li>Wie kann beim Wechsel von präsent und remote Chancengleichheit für Frauen gesichert werden, wenn sich in der aktuellen Krise abzeichnete, dass Frauen wieder (noch!) mehr Verantwortung für Kinder und Haushalt übernehmen?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p class="has-text-color" style="color: #67aa47;">Thema Gesundheit</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ist hybrides Arbeiten für alle geleichermaßen gesund?</li>
<li>Bleibt die Möglichkeit, die Arbeit vollständig in der Organisation zu erledigen, erhalten, für das vermutete Drittel, welche diese Variante für sich präferiert? Wie wird verhindert, dass es ein belastendes Stigma wird, nicht hybrid zu arbeiten?</li>
<li>Wie gelingt es, die Phase des Ausprobierens über die Extremsituation des Lockdown hinaus zu verlängern, um auszutesten, wie die unterschiedlichen Varianten sich langfristig auswirken?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p>Aus unserer Sicht hat die Auseinandersetzung mit diesen Fragen eine hohe Bedeutung, um Vertrauen, gesunde Führungsarbeit und Innovationsfähigkeit in den Organisationen zu sichern.</p>
<p></p>
<p></p>
<h1 class="wp-block-heading">Das Tool</h1>
<p></p>
<p></p>
<p>In vielen Organisationen stehen aktuell Teams vor der Frage: Wie werden wir jetzt zügig arbeitsfähig nach dem, wie es früher war, nach dem, wie es im Lockdown war und vor dem „neuen Normal“.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir haben ein Tool entwickelt, dass Teams darin unterstützt, diese Übergänge gemeinsam zu gestalten.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Unsere Diskussion legt als Grundlage die Schleife von:</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="863" height="467" class="wp-image-2155" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Was-braucht-die-Organisation.png" alt="" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Was-braucht-die-Organisation.png 863w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Was-braucht-die-Organisation-300x162.png 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Was-braucht-die-Organisation-768x416.png 768w" sizes="(max-width: 863px) 100vw, 863px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Wenn Arbeitsorganisation so re-organisiert werden soll, dass möglichst viele Mitarbeitende damit zufrieden sind und sie möglichst produktiv sind, dann ist dies ein Aushandlungsprozess, der alle integriert. Wir schlagen folgende Schritte vor:</p>
<p></p>
<p></p>
<ol class="wp-block-list" type="1">
<li>Sortierung der Arbeitsinhalte des Teams in einer Systematik, die wir im Folgenden vorstellen.</li>
<li>Individuelle Positionierung und Reflexion der Mitarbeitenden, welche Präferenzen sie haben, was sie brauchen, um gut arbeiten zu können und gesund zu bleiben (wer dazu mehr wissen will, auch dazu haben wir etwas entwickelt, meldet euch!)</li>
<li>Rahmen definieren: was muss/möchte jenseits der Arbeitsinhalte durch das Team gewährleistet werden (Erreichbarkeiten, Soziales Miteinander, Kontakte außerhalb des Teams)</li>
<li>Verbindung der Ergebnisse von 1, 2 &amp; 3 und Aushandlung. Daraus entstehen eventuell neue Arbeitsverteilungen. Und Organisations- und Mitarbeitenden-gerechte hybride Arbeitsstrukturen.</li>
</ol>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">1.      Das Hybride-Arbeit-Canvas</h2>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="564" class="wp-image-2149" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-1024x564.jpg" alt="Ein Bild, das Text, Karte enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-1024x564.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-300x165.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-768x423.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1-1536x847.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen1.jpg 1620w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Das hier gezeigte Canvasboard ist ein online-collaboration-template, kann aber natürlich auch offline an einer Stellwand gestaltet werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<h3 class="wp-block-heading">Und nun im Detail</h3>
<p></p>
<p></p>
<p>Es gibt zwei Varianten die Arbeit am Board zu beginnen:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>A: alle überlegen gemeinsam, was das Team eigentlich konkret tut, die Farbe der Post-it tut nichts zur Sache.  (Diese Variante macht Sinn, wenn sowieso auch darüber nachgedacht werden soll, ob die Verteilung so wie bisher noch passt oder wenn es gesünder für die Teamstimmung ist, wenn erstmal menschenunabhängig auf Arbeit geguckt wird)</p>
<p></p>
<p></p>
<p>B: jede*r wählt eine Post-it Farbe und schreibt auf diese, alle Arbeiten, die sie/er erledigt. (Diese Variante macht Sinn, wenn die Aufgaben personengebunden bleiben und oder es gesund für das Team ist, wenn mal jede*r sieht, was die anderen eigentlich noch so alles tun)</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Und dann geht es von links nach rechts.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die Mitarbeitenden füllen (online geht das auch asynchron) Spalte 1:</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" class="wp-image-2150" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-1024x682.jpg" alt="Ein Bild, das Zeichnung enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-1024x682.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-300x200.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-768x512.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2-1536x1023.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen2.jpg 1837w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Dann sortieren sie die Aufgaben nach individuellen Arbeiten und kollaborativen Tätigkeiten:</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="967" class="wp-image-2151" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-1024x967.jpg" alt="Ein Bild, das Text, Karte enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-1024x967.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-300x283.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-768x725.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3-1536x1450.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen3.jpg 1543w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Und sortieren diese wiederum in remote und präsenz. Spätestens ab hier sollte der Prozess synchron und in Diskussion geschehen, denn die Erfahrungen könnten hier divergieren.</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="702" height="1024" class="wp-image-2152" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-702x1024.jpg" alt="Ein Bild, das Text, Karte enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-702x1024.jpg 702w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-206x300.jpg 206w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-768x1120.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4-1053x1536.jpg 1053w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen4.jpg 1242w" sizes="(max-width: 702px) 100vw, 702px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Die kollaborativen Tätigkeiten brauchen eine weitere Sortierung:  Die Sortierung nach Zeit. Muss daran zeitgleich gearbeitet werden oder geht es auch zeitversetzt? Und hier haben wir in grün noch dazugefügt: mit welchen Tools stellen wir diese Kollaborationen sicher, denn die meisten Organisationen haben in den letzten Wochen neue Erfahrungen mit Teams, Slack, Trello &amp; Co gemacht und hier könnte der Moment sein, diese Erfahrungen zu reflektieren.</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="704" class="wp-image-2153" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-1024x704.jpg" alt="Ein Bild, das Text, Karte enthält. Automatisch generierte Beschreibung" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-1024x704.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-300x206.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-768x528.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5-1536x1055.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen5.jpg 1809w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Auch diejenigen, die allein remote arbeiten, arbeiten in der Regel in/mit Tools, die könnten hier auch noch Erwähnung finden:</p>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="294" class="wp-image-2154" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-1024x294.jpg" alt="" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-1024x294.jpg 1024w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-300x86.jpg 300w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-768x221.jpg 768w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-1536x442.jpg 1536w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2020/06/Hybrides-Arbeiten-Unsere-Inhalte-verteilen6-2048x589.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Auf Grundlage dieser Sortierung kann nun die Struktur der zukünftigen Arbeitsorganisation betrachtet werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Aus organisationaler Sicht:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wie viel Präsenz braucht dieses Team, wie viel Büro und Besprechungsraum brauchen wir wohl, um Abstandsregeln etc. einhalten zu können? Wie viele Tage arbeitet wer remote? Welche Tage/zeiten eignen sich für Präsenz-Meetings, Präsenz-Veranstaltungen etc.? Was bedeutet das für Organisation, Führung, Mitarbeiter*innenvertretung, Diversity?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Aus individueller Sicht kommt eine weitere Ebene dazu.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Alle haben in der remote Phase unterschiedliche Erfahrungen gemacht, manche fanden alleine zuhause arbeiten für sich ungeeignet, andere genossen die Zeit vielleicht, wieder andere hätten Strukturen gebraucht, die es nur im Büro gibt oder sich nun Strukturen geschaffen, die im Büro nicht mehr gehen, ihnen aber nützlich sind. Und so sollten &#8211; bevor die neuen hybriden Zeiten verhandelt werden &#8211; die individuellen sozialen und arbeitsorganisatorischen Bedürfnisse einbezogen werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">2.      Individuelle Bedürfnisse</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Dafür haben wir ein Fragen-Canvas entwickelt, das es den Mitarbeitenden ermöglicht, ihre Erkenntnisse der letzten Wochen zu reflektieren, zu sortieren und daraus erwünschte Arbeitsstrukturen abzuleiten. Bei Interesse gerne melden!</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">3.      Rahmen</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Natürlich spielt auch die Gesamtorganisation eine große Rolle. Der Rahmen könnte zum Beispiel vorsehen, dass es sinnvoll ist, wenn an bestimmten Tagen bestimmte Menschen verlässlich im Büro arbeiten oder verlässlich zu bestimmten Zeiten erreichbar sind oder oder oder.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Sobald 1, 2 &amp; 3 sortiert und diskutiert sind, ergibt sich ein Gesamtbild, aus dem die individuellen hybriden Strukturen entwickelt werden können.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir freuen uns über Rückmeldungen und stehen auch gerne zur Verfügung, wenn jemand für diesen Prozess externe Moderation möchte.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Seit mehr als 10 Jahren, nehmen wir uns (mindestens) zweimal im Jahr einen Tag Zeit, um mit Kolleg<em>innen und Freund</em>innen über aktuelle Fragen, Themen, Anliegen und Methoden zu sprechen, diese auszuprobieren oder einfach nur gemeinsam nachzudenken. Das haben wir auch am 02.06.2020 gemacht. Mit dabei waren Berater*innen aus Düsseldorf, Hamburg und Hannover; eine interne Beraterin aus der IT-Branche, ein Personalrat und eine Managerin aus einem Industriebetrieb. Allen gemein war, dass wir dieses Mal (wie viele in den letzten Monaten und vermutlich auch in Zukunft) das ganze „remote“ gemacht haben. Wir saßen also in unseren örtlichen Büros, Homeoffices oder am Küchentisch und haben online gemeinsam und in wechselnden Gruppen gearbeitet.</p>
<p><cite>Wir nennen dieses Format des Netzwerks und Instituts Gesunde Karriere: Unter uns</cite></p>
</blockquote>
<p></p>
<p>it</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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		</section>
				</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Ja, auch wir pokern!</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/1710-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 13:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst dachten wir: nette Spielerei, doch inzwischen sind wir alle angefixt:Das Delegationspoker-Spiel ist eine wunderbare Methode, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsfreiräume mit Teams spielerisch zu erforschen. Das Kartenspiel ermöglicht Transparenz und entlastet so alle Beteiligten. Es veröffentlicht, wie viel Selbstorganisation möglich und gewünscht ist und verbessert die Verständigung, weil die Mitspielenden zukünftig eineindeutiger sprechen. In diesem Blog [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1710" class="elementor elementor-1710" data-elementor-post-type="post">
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p>Erst dachten wir: nette Spielerei, doch inzwischen sind wir alle angefixt:<br />Das Delegationspoker-Spiel ist eine wunderbare Methode, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsfreiräume mit Teams spielerisch zu erforschen. Das Kartenspiel ermöglicht Transparenz und entlastet so alle Beteiligten. Es veröffentlicht, wie viel Selbstorganisation möglich und gewünscht ist und verbessert die Verständigung, weil die Mitspielenden zukünftig eineindeutiger sprechen. In diesem Blog stelle ich den Delegationspoker und die sieben Modi des Delegierens vor, beschreibe zwei mögliche Spielvarianten und stelle ein paar Fragen vor, die<br />die Nachhaltigkeit der Erkenntnisse vorbereiten.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Meta-Verständigung erhöhen</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Der erste erhellende Moment, wenn wir mit dem Delegation Poker arbeiten, ist oft die Erkenntnis, dass das Übertragen von Verantwortung nicht als „entweder-oder“ strukturiert ist.</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die ersten drei Modi funktionieren nach der Prämisse: Ich entscheide, aber ich beziehe Dich oder Euch im Team mehr oder weniger mit ein.</li>
<li>Die letzten drei Modi sagen: Du entscheidest bzw. Ihr entscheidet, aber Ihr bezieht mich (als Führungskraft) mehr oder weniger mit ein.</li>
<li>Und der Modus Vier lautet: Wir finden gemeinsam eine Entscheidung.</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="612" height="804" class="wp-image-1711" src="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2019/11/Delegationspoker-1.jpg" alt="" srcset="https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2019/11/Delegationspoker-1.jpg 612w, https://www.gesundekarriere.de/wp-content/uploads/2019/11/Delegationspoker-1-228x300.jpg 228w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" /></figure>
<p></p>
<p></p>
<p>Manchmal arbeiten wir nur mit dem Flipchart und diskutieren, wann welche Form der Delegation nötig ist. Das ist oft schon sehr erhellend. Das<br />Kartenspiel zücken wir dann, wenn das Thema Selbstorganisation im Fokus steht oder wir den Eindruck gewinnen, dass die Vorstellungen der Anwesenden bzgl. Verantwortung sehr unterschiedlich sind und dafür bisher keine gut verstehbaren Worte gefunden werden können. Denn mit dem Pokerspiel werden auf spielerische Weise Entscheidungsprozesse besprechbar, Verantwortlichkeiten verteilt und neue Handlungsregeln aufgestellt. Im Anschluss sind alle Beteiligten bewusster und können präziser (ein)fordern, was sie brauchen.</p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Wir spielen</h2>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Entscheidungssituationen</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Um spielen zu können, benötigen wir konkrete Entscheidungssituationen aus dem Arbeitsalltag. Entweder haben wir in der Auftragsklärung diese bereits erhoben oder die Anwesenden erarbeiten in der Veranstaltung, welche Entscheidungssituationen in den letzten Wochen und<br />Monaten unklar waren.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die Entscheidungssituationen sind idealerweise auf folgende Weise beschrieben:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Konkrete Situation (Zuständigkeiten, Rollenunklarheiten, unklare Entscheidungskompetenzen, unklare Erwartungshaltungen)</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Beteiligte Akteure (FK und ein konkretes Teammitglied, verschiedene Teammitglieder, das gesamte Team etc.)</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Zwei Settings</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>1. Fishbowl</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die erste Situation wird gewählt.<br />Die darauf benannten Akteure begeben sich in die Fishbowl, weitere Plätze<br />werden zufällig besetzt, so dass 7 Spieler im Fishbowl sitzen. Die<br />Nicht-Situationsbeteiligten Mitspielenden bringen eine Außenperspektive ein, die vor allem in Konflikt besetzten Situationen normalisierend wirken kann.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Alle anderen verbleiben in der Beobachter*innenrolle und umrahmen die Fishbowl.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>2. Alle Anwesenden sind in Aktion</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Gruppen von fünf bis sieben Personen versammeln sich um einen Pokertisch und bekommen zeitgleich je eine Situation vorgelegt (egal, ob sie an dieser beteiligt sind oder nicht)</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Vorgehen</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Alle Spieler*innen betrachten die Situation aus der Perspektive der Führungskraft bzw. der Entscheidungsgeber*in. Also: Die Abteilungsleiterin spielt die Karte, die sie gerne im echten Leben zücken<br />möchte, der Mitarbeiter zückt die Karte mit dem Modus, den er sich von seiner Leitung erhofft.</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li><em>„Wenn ich das delegieren würde, dann wäre folgender Modus in meinen Augen angemessen: …“</em></li>
<li><em>„Wenn meine Führungskraft das an mich delegieren würde, dann fänge ich folgenden Modus angemessen…“</em></li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p>Jede*r Spieler*in erhält ein Kartenset, bestehend aus sieben Karten: den sieben Delegationsmodi.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Jede*r wählt aus seinen Karten die entsprechenden Modus und auf Komando werden die Karten alle in die Mitte geworfen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Arbeitsauftrag</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Betrachtet die Einschätzungen und diskutiert die unterschiedlichen Betrachtungsweisen. Diejenigen mit der niedrigsten und höchsten Karte beginnen.</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>was genau hat mich dazu bewogen, diesen Modus zu wählen? Was brauchen wir voneinander, von Führung, wenn wir da so machen würden?</li>
<li>Welche ähnlichen Situationen kommen uns in den Sinn, die den jetzt diskutierten ähnlich sind? Was schlussfolgern wir für diese Situationen?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p>Wenn ausreichend diskutiert wurde, kann zur nächsten Entscheidungssituation übergegangen werden.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Abschließend kann auf der Metaebene noch diskutiert werden:</p>
<p></p>
<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li>worauf können wir uns einigen, wo bleiben wir im Dissens?</li>
<li>Wie gehen wir zukünftig mit dem Dissens an dieser Stelle um?</li>
<li>Wie halten wir die unterschiedlichen Wünsche von Freiheitsgraden und Verantwortungsübernahme gut aus?</li>
<li>Wie erinnern wir uns bei zukünftigen Entscheidungssituationen an die sieben Modi und veröffentlichen unsere Vorstellungen?</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p>Nehmen wir also Friedrich Schiller beim Wort: „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“ – und pokern wir lustvoll um Entscheidungen!</p>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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		</section>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Widerstände willkommen heißen</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/widerstaende-willkommen-heissen/</link>
					<comments>https://www.gesundekarriere.de/widerstaende-willkommen-heissen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Werner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2019 10:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessbegleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich kann nicht! &#8230;will nicht! &#8230;darf gar nicht!“, die Arme verschränkt oder die Körperhaltung schlapp &#8211; oder: die ganze Person schon wieder zur Tür hinaus. Angriff, Rückzug, nicht-überzeugtes Zustimmen, um in Ruhe gelassen zu werden &#8211; wir alle kennen die vielen verschiedenen Erscheinungsformen von Widerstand. Von unseren Kolleg*innen – und natürlich von uns selber. ,Wann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Ich kann nicht! &#8230;will nicht! &#8230;darf gar nicht!“, die Arme verschränkt oder die Körperhaltung schlapp &#8211; oder: die ganze Person schon wieder zur Tür hinaus. Angriff, Rückzug, nicht-überzeugtes Zustimmen, um in Ruhe gelassen zu werden &#8211; wir alle kennen die vielen verschiedenen Erscheinungsformen von Widerstand. Von unseren Kolleg*innen – und natürlich von uns selber. ,Wann immer wir größere oder vermeintlich kleinere Veränderungen anstoßen, lösen wir wahrscheinlich Befürchtungen aus, schränken womöglich individuelle Handlungsfreiheiten ein, vielleicht bedrohen wir sogar Eigeninteressen. Das Auftreten von Widerständen in verschiedenen Formen ist also eine erwartbare Reaktion. Und
gleichzeitig, sobald wir Veränderungsbeteiligten wertschätzend begegnen,
erleben wir Menschen eben nicht veränderungsresistent und starr, sondern
ambivalent in ihren Gedanken, Gefühlen und ihrem Verhalten.</p>



<p>Wir
haben in den letzten Jahren gelernt: Widerstand&nbsp;hat im Veränderungsprozess
eine wichtige Funktion und wir können ihn konstruktiv nutzen. Widerstand
entsteht in der zwischenmenschlichen Interaktion. Wir erkennen</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verstehensmangel </strong>–
wenn die Ziele, die Hintergründe oder die Motive einer Maßnahme (noch) nicht verstanden
wurden</li><li><strong>Vertrauensmangel </strong>–wennzwar verstanden wurde, worum es geht, aber dem Gesagten (noch)
nicht geglaubt werden kann </li><li><strong>Kooperationsmangel</strong><strong> </strong>– wenn verstanden
wurde, worum es geht aber (noch) nicht mitgegangen werden kann oder will, weil der
oder die Betroffene sich von der vorgesehen Maßnahmen keine positiven
Konsequenzen verspricht </li></ul>



<p>Auch
wenn typische menschliche Bedürfnisse bedroht sind, tritt Widerstand auf:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>das <strong>Bedürfnis nach Selbstbestimmung</strong>
(Autonomie) &#8211; wir fürchten uns vor Kontrollverlust auf unbekannten Wegen oder
einer unklaren Zukunft</li><li>das <strong>Bedürfnis nach Zugehörigkeit</strong> – wenn
Teams und Kooperationen neu organisiert werden </li><li>das <strong>Bedürfnis nach dem Erleben der eigenen
Kompetenz</strong> – wenn wir Kritik an unserer bisherigen Praxis erfahren und neues
Wissen und neue Sichtweisen wichtig werden</li></ul>



<p>All dies kann im Mangel Widerstand auslösen. Motivierend
einwirken können wir, wenn wir es schaffen, den dahinterliegenden Bedürfnissen
mit Wertschätzung und Klarheit zu begegnen. Wir heißen den uns begegnenden
Widerstand als nützlichen Teil des Prozesses willkommen. Dann gibt uns dieser die
Gelegenheit, zu ergründen, was es da wert ist, so energisch verteidigt zu
werden. Mit seiner Kraft, Energie und dem mitschwingenden Wissen gestalten wir unseren
Prozess (noch) besser und erreichen eine (noch) höhere Verbindlichkeit der
Beteiligten.&nbsp; Wenn wir dem Widerstand
geschmeidig begegnen &#8211; ihn vielleicht sogar zum Tanz auffordern &#8211; bleiben wir generativ
handlungsfähig. </p>



<p>Miller
und Rollnick bieten uns wunderbare Methoden für den geschmeidigen Umgang mit
Widerstand an: hilfreiche erste Sätze, um ernst gemeintes Interesse an den
zugrunde liegenden, zu schützenden Bedürfnissen auszudrücken und wieder in
einen guten Kontakt mit unserem Gegenüber zu treten. Folgend eine Auswahl: </p>



<p><strong>Widerspiegeln der Ambivalenz</strong></p>



<p>A: „Am liebsten würde ich alles hinschmeißen und kündigen.“ </p>



<p>B: „Einerseits würden sie am liebsten diesen Job aufgeben, andererseits hält sie etwas in diesem Unternehmen.“ </p>



<p><strong>Betonung der
persönlichen Wahlfreiheit</strong> </p>



<p>A: „Das geht Sie doch gar nichts an, wie ich meine Aufgaben erledige!“ </p>



<p>B: „Sie haben völlig recht: Sie sind der Experte für Ihren Bereich! Und es ist ihre Verantwortung und Entscheidung, wie Sie die Aufgaben erfüllen. Lassen Sie uns darüber sprechen, mit welchen Methoden Sie gute Erfahrungen machen.</p>



<p><strong>Reframing</strong></p>



<p>A: „Ständig kommen alle zu mir und haben Fragen und wollen was von mir, ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. B: „Bei ihnen ist richtig was los! Das hört sich auch lebendig an.“ &nbsp;</p>



<p><strong>Zustimmung mit
einer Wendung</strong></p>



<p>A:
„Hier geht es ständig nur um meine angebliche mangelnde Kooperation, mir gehen
aber ganz andere Sachen durch den Kopf!“ </p>



<p>B:
„Stimmt, wir haben die ganze Zeit nur über die Anforderungen an Sie gesprochen.
Es geht aber letztlich um die ganzheitliche Arbeitsorganisation und die sollte
stimmig sein.“</p>



<p>Mit
der Position des Klienten konform gehen („<strong>coming
along side</strong>“</p>



<p>A:
„Es nervt mich, dass ich ständig alles neu organisieren soll!&#8220;</p>



<p>B:
„Ich kann das gut verstehen, dass sie das nervt. Erzählen Sie doch noch mal,
wie es aus ihrer Sicht ist.“ </p>



<p><strong>Um
Entschuldigung bitten</strong></p>



<p>A:
„Das geht jedoch gar nichts an, wie ich das mache!“</p>



<p>B:
„Es tut mir leid, wenn sie meine Fragen als übergriffig empfinden. Ich würde
einfach gerne mit Ihnen eine Lösung suchen.“ &nbsp;</p>



<p><strong>Würdigung</strong> </p>



<p>A:
„Ich mache alles mit, und nie ist es genug. Und dann kommen auch noch die
Vorgesetzten und wollen mir einreden, dass ich alles ganz anders machen soll.“</p>



<p>B:
„Sie haben Recht. Es ist schon bewundernswert, was sie alles schaffen und
leisten [Im Sinne einer guten Feedbackkultur könnte man hier noch einmal
beschreiben, was der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin konkret leistet].“</p>



<p><strong>Fokus
verschieben</strong>
</p>



<p>A:
„Es mag ja sein, dass momentan nicht alles rund läuft, aber in früheren Jobs
kannte ich die Probleme einfach nicht.“ </p>



<p>B:
„Sie merken auch, dass es zur Zeit Probleme gibt. Lassen Sie uns doch noch mal
drüber reden was auch gut läuft.“</p>



<p>Literatur: E. Deci, &amp; R. Ryan (2008):&nbsp;Self-Determination Theory: A Macrotheory of Human Motivation, Development, and Health und W. Miller, S. Rollnick: Motivierende Gesprächsführung: Motivational Interviewing, Lambertus Verlag 2015</p>
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		<item>
		<title>Tanz der Phänomene</title>
		<link>https://www.gesundekarriere.de/tanz-der-phaenomene/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 11:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Generatives]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hypnotisches]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie entsteht eigentlich ein Problem? Und welche Ansatzpunkte haben wir, um die Wahrgebung des Problemerlebens so zu verändern, dass wir anschließend besser auf die kommenden Situationen vorbereitet sind? Wir haben eine Coaching-Methode entwickelt &#8211; und durften diese in DER Branchen-Zeitschrift für Training, Beratung und Coaching &#8222;Training aktuell&#8220; im September 2019 veröffentlichen.   Verlinkung zum Artikel: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>


</p>
<p>Wie entsteht eigentlich ein Problem? Und welche Ansatzpunkte haben wir, um die Wahrgebung des Problemerlebens so zu verändern, dass wir anschließend besser auf die kommenden Situationen vorbereitet sind?</p>
<p>Wir haben eine Coaching-Methode entwickelt &#8211; und durften diese in DER Branchen-Zeitschrift für Training, Beratung und Coaching &#8222;Training aktuell&#8220; im September 2019 veröffentlichen.</p>
<p>


<p> </p>
<h2>Verlinkung zum Artikel: https://www.managerseminare.de/ta_Artikel/Coaching-Methode-Tanz-der-Phaenomene,273281</h2>
<p>Seit Oktober 2019: wenn Sie sich für den Artikel interessieren, schreiben Sie uns, dann erhalten Sie ihn gratis als PDF!</p>]]></content:encoded>
					
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